Selbstliebe: 7 Tipps für einen glücklichen Valentinstag mit euch selbst

An diesem Valentinstag gestehen wir uns selbst unsere Liebe – natürlich ohne dass Tiere dabei zu Schaden kommen.

© alfa27
10.Feb 2020

Valentinstag ist nicht jedermanns Sache. Während die einen in letzter Sekunde losrennen, um noch ein paar traurige Blumen im Supermarkt zu kaufen, ertränken die andere ihren Liebesfrust in Alkohol. Aber warum sollten wir unser Glück überhaupt von anderen abhängig machen? Viele Dinge lassen sich nicht beeinflussen – wie wir uns selbst behandeln dagegen schon. Deshalb machen wir uns an diesem Valentinstag einfach mal selbst glücklich. Macht ihr mit?

7 Tipps für einen romantischen Valentinstag mit euch selbst

1. Setzt Grenzen

Es ist niemandem geholfen, wenn ihr eure Grenzen ständig überschreitet, um es anderen recht zu machen. Am allerwenigsten euch selbst. Sagt heute mal bewusst „nein“ zu allen Dingen, auf die ihr nicht hundertprozentig Lust habt. Der heutige Tag ist allein euch selbst gewidmet und sollte nur euch glücklich machen.

2. Schreibt euch einen Liebesbrief

Zündet ein paar Sojawachs-Kerzen an, lasst eine romantische Spotify-Playlist laufen und verfasst einen Liebesbrief an euch selbst. Was liebt ihr besonders an euch? Welche Schwächen könnt ihr euch verzeihen? Gebt den Brief einer Vertrauensperson, die ihn euch in spätestens einem Jahr zusenden soll.

3. Macht euch ein Geschenk

Wann habt ihr euch zum letzten Mal so richtig verwöhnt? Tut euch selbst etwas Gutes und gönnt euch eine Schachtel vegane Pralinen oder ein neues Oberteil. Falls ihr euch gerne schminkt, dann empfehlen wir euch, einen der „Catrice loves PETA“-Lippenstifte. Damit tut ihr nicht nur euch, sondern auch den Tieren etwas Gutes.

4. Kocht euer Lieblingsessen

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen, hat aber nichts mit verstümmelten Leichenteilen zu tun. Wie wäre es daher, ein Lieblingsgericht aus eurer Kindheit zu veganisieren? Oder ein neues veganes Restaurant zu testen? Es wird euch doppelt so gut schmecken, wenn ihr wisst, dass niemand dafür leiden musste.

5. Glaubt an eure Träume

Der stressige Alltag kann einem die Sicht auf die eigenen Wünsche und Träume ganz schön vernebeln. Nehmt euch heute mal Zeit dafür und schreibt eine Wunschliste oder macht eine Visualisierung. Wie soll euer Leben in zehn Jahren aussehen? Was wollt ihr erreicht haben? Ob ihr euch ein eigenes veganes Café wünscht oder von einer Karriere als Akrobatin in einem tierfreien Zirkus träumt – alles ist möglich.

6. Gönnt euch Ruhe

Es kann ein wahrer Luxus sein, das Handy in den Flugmodus zu stellen. Keine WhatsApp-Nachrichten, die man beantworten muss, keine Erinnerungen, die in den ungünstigsten Momenten aufploppen. Nehmt euch Zeit für eine Meditation, ein tierversuchsfreies Schaumbad oder eine Runde Yin-Yoga, ein gutes Buch und lasst euren Geist einfach mal zur Ruhe kommen.

7. Seid dankbar

Wenn sich der Valentinstag dem Ende nähert, dann kuschelt euch ins Bett und schreibt eine Liste mit allen Dingen, für die ihr in diesem Moment dankbar seid. Ob es der Beyond-Meat-Burger ist, euer bester Freund oder eure eigene Gesundheit, ist dabei völlig egal. Wenn ihr am nächsten Morgen aus euren Träumen erwacht, werdet ihr mit ganz neuer Energie in den Tag starten und könnt so noch viel mehr Tieren helfen!

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Diese 5 ekelhaften Inhaltsstoffe verbergen sich in vielen Lippenstiften

Leider sind nicht alle Lippenstifte vegan. Wir haben euch die fünf häufigsten tierischen Inhaltsstoffe in Lippenstiften zusammengesucht.

10.Feb 2020

Wusstet ihr, dass jede Frau durchschnittlich 3,5 Kilogramm Lippenstift in ihrem Leben isst? Es lohnt sich also, gründlich auf die Inhaltsstoffe zu schauen, bevor ihr euch den nächsten kauft. Besonders ekelhaft ist es, wenn sich tierische Inhaltsstoffe darin verbergen. Aber keine Panik! Wir klären euch über die fünf häufigsten tierischen Inhaltsstoffe in Lippenstiften auf und verlinken euch unten ein paar vegane Alternativen.

Ekelhaft: Diese 5 Inhaltsstoffe stecken häufig in Lippenstiften

1. Gekochte Schildläuse

© ThKatz

Auch genannt: Karmin, Carmin, E 120, CI 75470, Karminsäure, Cochenille

Vielleicht habt ihr schon mal was davon gehört, dass sich Läuse in Lippenstiften verbergen können? Leider ist dieses Gerücht wahr. Aus den Panzern weiblicher Schildläuse wird ein roter Farbstoff gewonnen, der vielen Lippenstiften und anderen Produkten eine rote Farbe verleiht. Für ein Kilogramm dieses Farbstoffes müssen etwa 100.000 Tiere getötet werden. Dabei gibt es zahlreiche pflanzliche Alternativen.

2. Fett aus Talgdrüsen

© PETA Asia

Auch genannt: Lanolin, Wollwachs, Wollfett, Cera lanae, E 913, Wool Fat, Adeps lanae, PhEur

Hattet ihr mal so richtig fettige Haare? Dann stellt euch vor, man hätte dieses Fett verwendet, um einen Lippenstift daraus herzustellen. In der Realität wird dafür das Talgdrüsen-Fett von Schafen verwendet, die davor geschoren werden müssen. Dabei werden Schafe oftmals wie Gegenstände behandelt und nicht selten verletzt.

3. Wachs aus dem Hintern

© CHANNELM2

Auch genannt: Bienenwachs, Cera flava, Cera alba, Gelbes Wachs, Gebleichtes Wachs, E 901, Beeswax

Hättet ihr gewusst, dass Bienen Wachs aus einer Drüse ihres Hintern pressen? Man nennt diesen Vorgang auch „ausschwitzen“. Anschließend geben sie Spucke dazu, um Waben daraus zu formen. Falls euch das nicht stört, so lasst euch gesagt sein, dass Bienenwachs zusätzlich grausam ist: Bienen werden dafür in Massenzucht gehalten und oftmals verletzt.

4. Bienenkotze

© Aleksandr-Rybalko

Auch genannt: Mel, Honig

Wie Bienenwachs stammt auch Honig im Normalfall aus Massenzucht. Er dient den Bienen als Nahrung und enthält viele Nährstoffe. Gerade in den kalten Wintermonaten sind diese Nährstoffe für die Bienen überlebenswichtig. Sie schützen sie beispielsweise vor Krankheiten, die auch für das Bienensterben verantwortlich sind. Hergestellt wird Honig, indem Bienen Nektar sammeln und diesen (zusammen mit körpereigenen Stoffen) in die Wabe kotzen.

5. Protein aus Schlachtabfällen

© Silvia

Auch genannt: Kollagen, Collagene, hydrolyzed animal protein

Bei tierischem Kollagen handelt es sich um ein Protein, das aus dem Körpergewebe von Schlachttieren gewonnen wird. Nicht besonders sexy, sich das auf die Lippen zu schmieren, oder? Glücklicherweise gibt es auch rein pflanzliches Kollagen. Wenn ihr darauf achtet, dass ein Lippenstift als vegan gekennzeichnet ist, dann könnt ihr davon ausgehen, dass auch keine Schlachtabfälle enthalten sind.

Ihr habt genug von Talgdrüsen, Bienenkotze und Schlachtabfällen?

Dann probiert es doch einfach mal vegan! Ob ihr euch für einen knallroten Lippenstift oder für einen dunklen entscheidet, ist dabei egal. Hauptsache, ihr achtet darauf, dass keine tierischen Inhaltsstoffe verwendet worden sind und die Marke tierversuchsfrei ist. Eine gute Übersicht über vegane und tierversuchsfreie Produkte findet ihr auf unserer Liste: https://kosmetik.peta.de/

Vielleicht habt ihr auch Bock auf die veganen und tierversuchsfreien „Catrice loves PETA“-Lippenstifte? Es gibt sie in zehn verschiedenen Farben und 10 % des Nettoverkaufspreises fließt in unsere Arbeit für die Tiere: petazwei.de/catrice-peta-lippenstifte