So geht Backpacking vegan

Zig Sprachen, zig Länder und ein Rucksack voller Sojamilch? So kommt ihr vegan und satt um die ganze Welt.

Foto: Slava Bowmann
18.Nov 2016

Im Flugzeug und Zug

Für längere Flüge könnt ihr euch schon bei der Buchung veganes Essen aussuchen. Wer mit dem Zug unterwegs ist, wird bei der Deutschen Bahn im Bistro fündig. Für andere Bahnunternehmen rät es sich, ein veganes Essenspaket mitzunehmen.

In der Unterkunft

Am einfachsten ist es natürlich, wenn ihr in einem Hostel mit Küche untergebracht seid. Dann entscheidet nur ihr, was erst im Topf und dann auf dem Teller landet. Frisches Gemüse und Obst ist schließlich immer vegan und wirklich überall zu finden. Wenn ihr keinen Bock auf schnarchende Mitreisende und das ständige Licht-An-Licht-Aus der Schlafsäle habt, gibt es auf Veggie Hotels oder Vegan Welcome eine große Auswahl an Hotels, die komplett vegetarisch oder vegan sind. Und wenn ihr mehr vom Typ Backpacker seid, der Lust hat, Locals kennenzulernen, dann gibt es auf Couchsurfing und Airbnb viele vegane Gastgeber, bei denen man keine komischen Blicke erntet, wenn man den Kühlschrank mit Hafermilch und Tofustreifen füllt. Außerdem findet man neben netten Leuten und hilfreichen Tipps auch Events, wie zum Beispiel vegane Stammtische.

Essen vor Ort

Was sind die traditionellen Gerichte? Sind die vielleicht sogar vegan? Was berichten vegane Weltenbummler auf ihren Blogs? Muss ich auf „unsichtbare“ fiese Zutaten achten, wie zum Beispiel Fischsoße, Schweineschmalz oder Ghee? Bei solchen Fragen hilft eine Google-Recherche vor der Abreise weiter. Wenn ihr ein bisschen sprachbegabt seid, solltet ihr euch Sätze wie „Ich bin vegan“ in der Landessprache des Reiseziels aufschreiben. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich den „Vegan Passport“ kaufen oder die App runterladen. Dann habt ihr die wichtigsten Sätze in 78 Sprachen stets parat. Wem die Diskussion mit einheimischen Street-Food-Köchen zu riskant ist, der findet mit Hilfe von Happy Cow und Vegguide ganz einfach vegane Restaurants oder solche, die zumindest vegane Optionen anbieten. Solltet ihr auf Unverständnis stoßen, dann werdet nicht gleich sauer. In einigen Ländern ist die vegane Lebensweise noch nicht so angekommen wie bei uns und lässt bei den Locals einfach nur ein großes Fragezeichen überm Kopf entstehen. Meistens sind aber alle sehr interessiert und gehen auf eure Wünsche ein.

Das Notfallpaket

Und damit ihr immer einen Backup-Plan habt, macht ihr euch am besten ein veganes Survival-Paket, auf das ihr immer zurückgreifen könnt. Obst, Gemüse, Müsliriegel, Nüsse, getrocknete Früchte und Cracker können euch vor einem knurrenden Magen bewahren, sind weltweit leicht zu finden und passen in jeden Rucksack.

Und was ist mit denen, die zu Hause bleiben? So vermisst eure Katze euch weniger, während ihr um die Welt reist.

Kosmetik

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Go Vegan!

7 lederfreie Portemonnaies für jeden Geschmack

Irgendwie muss man sein Geld ja herumtragen, aber lieber nicht in Tierhäuten. Diese Portemonnaies sind praktisch, schön und lederfrei.

18.Nov 2016

Wallet Camel x Jeans von Denise Robool

Das perfekte Portemonnaie für Menschen, die Geldscheine lieber nicht knicken, sämtliche Kassenzettel aufheben und am liebsten jederzeit zwölf Bonuskarten und zwei Lipglosse mit sich herumschleppen. Dank der Aufteilung in viele Fächer kommt trotzdem nichts durcheinandern; und abends geht die Börse mit dem schönen Metalllogo und den Riemchen auch als Clutch durch.

Zipped Wallet PU von Ahimsa

Wer lieber nur die nötigsten paar Scheine ins Portemonnaie und das in die hintere Hosentasche stopft, bekommt bei Ahimsa die vegane Version des Lederklassikers. Ins große Fach passen Geldscheine, in die kleinen Fächer die wichtigsten Karten, und ein Reißverschluss sorgt dafür, dass die Münze fürs Bib-Schließfach nicht rausfällt.

Luna Wallet von Monki

Keine Sorge, das ist kein echtes Einhornfell. Ins pastellige Portemonnaie von Monki passt alles rein, und dank der Plüschigkeit findet man es auch ohne Hingucken in jeder Tasche wieder.

Vera SM Vintage Wallet Cerise von Matt & Nat

Klein, aber ziemlich schick. In die kirschrote Geldbörse von Matt & Nat passt keine komplette Münzsammlung, aber dafür passt sie in absolut jede Handtasche und die meisten Manteltaschen.

Heiermann von Mob Skateboards

Garantiert nicht aus Leder, weil aus strapazierfähigem Nylon. Dieses Portemonnaie kann man auch mal über den Boden schleifen oder im Gewitter liegenlassen, ohne dass groß was passiert.

Geldbörse Blau von Denkefair

Handgenäht und mit viel Platz. Die Geldbörsen von Denkefair sind sowas wie die Weiterentwicklung der alten Plastikdinger und in vielen guten Farbkombinationen zu haben.

Glitter Bow Coin Purse von New Look

Glitzerweisheit: Man kann noch so viele Tiere häuten, so ein hübsches Material kriegt man trotzdem nur synthetisch hin. Die Börse nennt sich zwar „Coin Purse“, trotzdem passen neben Münzen auch Karten, Scheine und Mini-Liebesbriefe rein.

Falls das Portemonnaie doch mal zu schwer wird: Unser Einkaufsguide hat lauter Ideen zum Geldausgeben.