So kommt ihr überall an veganes Eis

Sommer, Sonne, Eis – und das am besten ohne Tierprodukte. Mit diesen Tipps findet ihr (fast) überall veganes Eis.

18.Apr 2016

Supermarkt checken

Neben zufällig veganen Kiosk-Klassikern wie Calippo, Flutschfinger oder Capri* gibt es in vielen Supermärkten und Discountern auch Sorbets im Literpack – und immer öfter sogar Eis auf Soja- oder Lupinenbasis.

* Das Eis ist von den Inhaltsstoffen zwar vegan, Langnese gehört aber zu Unilever und die machen weiterhin Tierversuche. Unser Einkaufsguide beinhaltet weitere (auch tierversuchsfreie) Alternativen.

Nach Sorbet fragen

Wer lieber in die Eisdiele statt zur Gefriertruhe geht, hat auch in regulären Läden oft Glück bei Fruchtsorbets. Einfach kurz nachfragen, ob Sorten wie Zitrone, Himbeere oder Mango rein pflanzlich hergestellt wurden, und genießen.

Vegane Sorten pushen

Je öfter Eisdielen gefragt werden, ob sie Soja-Schoko, Soja-Vanille oder Soja-Erdnuss-Crunch im Sortiment haben, desto eher nehmen sie es ins Programm auf. Vor allem in Großstädten bekommt ihr inzwischen in vielen Eisdielen auch pflanzliches „Milch“-Eis. Und wer sich nach Berlin verirrt, kann sogar eine komplett vegane Eisdiele besuchen.

Selber machen

Nicht nur für Leute, die gerne in der Küche experimentieren: Bananeneis oder Eis am Stiel lassen sich mit wenigen Zutaten und ohne großes Equipment selbst herstellen – wer eine Eismaschine hat und ein wenig kreativ ist, muss sich sowieso keine Sorgen mehr machen.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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Der vegane Elternguide

Ihr wollt vegan leben, aber eure Eltern sind dagegen? Wir haben Tipps, wie ihr euch gegenseitig besser versteht.

18.Apr 2016

Informiert euch

Oft macht sich eure Familie einfach nur Sorgen, dass ihr Mangelerscheinungen bekommt. Informiert euch also und erklärt euren Eltern, Großeltern und anderen besorgten Verwandten, warum das Risiko eines Eiweißmangels gegen Null tendiert, ihr für gesunde Knochen keine Milch braucht und mit einer pflanzlichen Ernährung sogar Krankheiten vorbeugt. Wenn ihr eure Eltern ernst nehmt, nehmen sie euch meist auch ernst.

Bleibt im Gespräch

Auch wenn es nerven kann, immer wieder auf die gleichen Fragen antworten zu müssen: Wehrt sie nicht einfach ab, sondern bleibt sachlich und geduldig. Vielleicht hilft es, euren Eltern unsere FAQs unten als PDF auszudrucken oder ihnen ein Buch über vegane Ernährung zu geben. Bei Verwandten, die absichtlich immer wieder mit den gleichen blöden Sprüchen kommen, hilft meist auch ein bisschen Humor. Und wenn ihr mit jemandem so gar nicht auf einen Nenner kommt, einigt euch eben darauf, dass ihr beim Essen euer eigenes Ding macht und dafür andere Gemeinsamkeiten habt.

Geht mit einkaufen

Verständlich, wenn eure Eltern keine Lust haben, sich im Supermarkt durchs Pflanzenmilch-Regal zu wühlen oder die veganen Aufstriche zu suchen. Geht also mit und zeigt ihnen mithilfe unseres Einkaufsguides, wo es welche veganen Produkte gibt und dass veganes Einkaufen weder besonders aufwändig noch teuer sein muss. Außerdem könnt ihr euch zusammen für Nudeln ohne Ei, frisches Obst und Gemüse oder zufällig vegane Süßigkeiten entscheiden, die das gemeinsame Essen anschließend viel einfacher machen.

Fangt an zu kochen

Eure Eltern haben vermutlich schon genug um die Ohren, klar also, dass sie nicht vor Freude ausflippen, wenn sie auf einmal ein zusätzliches Gericht kochen sollen. Zeigt ihnen also, dass es oft gar nicht darum geht, alles umzuwerfen, sondern ihr euch zu Salzkartoffeln und Mischgemüse einfach selbst ein Stück Seitan in die Pfanne werfen könnt, während der Rest der Familie Schweineschnitzel isst. Oder ihr nehmt euren Eltern die Kocharbeit mal komplett ab und überrascht sie mit schneller One-Pot-Pasta, veganem Kuchen zum Kaffee oder Pancakes als Sonntagsfrühstück. Damit bleibt der Familienfrieden immer noch am besten gewahrt.