So werdet ihr Influencer

Ihr mögt Aufmerksamkeit und habt etwas zu sagen? Mit diesen 5 Tipps seid ihr bald Influencer.

21.Feb 2018

Wisst, was ihr sagen wollt

Ihr findet es unmöglich, dass große Labels immer noch Pelz verarbeiten? In eurer Stadt hat das beste vegane Café aufgemacht, und außer euch weiß noch keiner davon? Euer Lieblingsrezept für Papaya-Bowls sollten mehr Leute kennen? Überlegt euch, was euch am Herzen liegt, wappnet euch mit Informationen und denkt darüber nach, wie ihr das Thema interessant aufbereiten könnt.

Fangt in eurem Umfeld an

Vielleicht habt ihr noch keine Million Instagram-Follower, aber am wirksamsten lässt sich sowieso oft etwas im Freundes- oder Familienkreis verändern. Erklärt eurer Tante, warum sie ihren nächsten Hund lieber aus dem Tierheim statt vom Züchter holen sollte. Haltet euer nächstes Referat über die Umweltprobleme, die von der Fleischindustrie verursacht werden. Und bringt zum nächsten Netflix-Abend mit euren Freunden eine doppelte Ladung vegane Snacks mit.

Nutzt soziale Medien

Egal ob ihr am liebsten den ganzen Tag durch euren Insta-Feed scrollen würdet oder Smartphones eher kritisch gegenübersteht: Soziale Medien sind eine großartige Möglichkeit, um viele Menschen auf einmal zu erreichen. Holt euch Inspiration bei tierversuchsfreien Make-up-Tutorials auf Youtube, folgt Tierrechtsorganisationen und eurem lokalen Tierheim auf Facebook, und teilt selbst bei Instagram eure liebsten Bilder von veganen Sneakern, Hafer-Latte-Art und natürlich eurer Katze.

Geht off-line

Bei Influencern denkt man natürlich erst mal ans Internet, aber auch offline lässt sich ganz schön viel bewirken. Werdet Teil eines Streetteams und setzt euch in medienwirksamen Aktionen gegen Tiere im Zirkus oder Wolle in Klamottenketten ein. Natürlich könnt ihr auch alleine oder mit Freunden dafür sorgen, dass eure Mensa mehr vegane Gerichte anbietet oder eure Klasse am Wandertag nicht in den Zoo geht.

Lasst euch nicht beirren

„Die wollen doch nur Aufmerksamkeit…“ Ja, genau, wollt ihr auch, und zwar für wichtige Themen. Irgendwen wird es immer stören, wenn ihr euch für eure Überzeugungen einsetzt, aber lasst euch davon nicht unterkriegen. Ihr müsst es nicht allen rechtmachen, und je selbstbewusster ihr euch für Dinge aussprecht, desto leichter findet ihr auch Gleichgesinnte. Mit Leuten wie Luna Lovegood, Emma Schweiger und Kyrie Irving seid ihr sowieso immer in bester Gesellschaft.

Und weil es so cute ist: Unsere liebsten tierischen Influencer.

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Go Vegan!

Mit diesen 5 ungewöhnlichen Zutaten bekommt ihr veganes Essen extra herzhaft hin

Schon mal von umami gehört? Die veganen Lebensmittel sorgen dafür, dass ihr nie wieder den Geschmack von Fleisch vermisst.

21.Feb 2018

Klar, die Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter und salzig kennen wir alle. Aber schon vor über hundert Jahren hat sich in Japan die Bezeichnung „umami“ für Dinge entwickelt, die man hier vielleicht am ehesten „herzhaft“ nennen würde: Fleisch, würzige Soßen, fermentiertes Gemüse, Pilze. Der Geschmack kommt von den Salzen der Glutaminsäure, weshalb Produkte oft mithilfe von Glutamat künstlich auf umami getrimmt werden. Wenn ihr es lieber natürlich mögt, sind diese 5 Zutaten der perfekte Einstieg in die Umami-Welt.

Miso-Paste

Aus Japan kommt nicht nur der Begriff umami, sondern auch eine der besten Umami-Zutaten. Miso ist eine fermentierte Paste aus Getreide wie Reis oder Gerste, die sich pur als Dip für Gemüsesticks snacken oder mit Wasser superschnell zur Grundlage einer Miso-Suppe anrühren lässt. Das absolut beste Essen an kalten Tagen.

Shiitake-Pilze

Noch eine typisch japanische Zutat, die sich in Suppen genauso super macht wie in Gemüsepfannen oder zu Nudeln. Richtig angebraten haben Shiitake und andere Pilze außerdem das perfekte Beißgefühl für alle, die lieber auf Pflanzen als auf Fleisch herumkauen.

Hefepaste

In britisch geprägten Ländern lernen Kinder schon früh, sich statt Schokocreme Hefepaste aufs Brot zu schmieren. Wer das nicht kennt, muss sich daran vielleicht erst mal gewöhnen, kommt dann aber oft nicht mehr davon los.

Tomaten

Kein Scherz: Auch ganz normale Tomaten schmecken ziemlich umamilastig – das macht Pizza, Lasagne und Co. ja so lecker. Am besten kommt der Geschmack raus, wenn man getrocknete oder geröstete Tomaten benutzt.

Sojasoße

Warum haben sich in den 90ern noch mal alle Leute diese schwarze Fertig-Würzsoße einer bestimmten Firma in die Suppe gekippt? Genau, weil es (umami) schmeckt. Mit Sojasoße bekommt ihr den Effekt ohne Geschmacksverstärker und sonstigen Quatsch hin – nicht nur in asiatischen Gerichten.

Und weil es so schön ist, noch ein ganz unjapanisches Umami-Rezept: Vegane Rotkohlrouladen.