Tarte Cosmetics gibt es jetzt auch in Deutschland

Noch mehr tierversuchsfreie Kosmetik bei Sephora Deutschland – und die meisten Produkte von Tarte sind vegan.

© Instagram / Sephora Dtl.
13.Mai 2019

Am übersichtlichsten sind die veganen Produkte im Online-Shop von Tarte Cosmetics zu erkennen, wo die Marke sie mit einem dicken „vegan friendly“-Sticker markiert. Um sie auszuprobieren muss man jetzt aber nicht mehr aus den USA bestellen, sondern kann bei Sephora vorbeischauen (oder eben im Kaufhof-Sephora-Online-Shop nachschauen).

© Instagram / Sephora Dtl.

Angekündigt hatte Sephora den Deutschland-Start von Tarte Cosmetics schon Anfang des Jahres mit einem Instagram-Post, der verschiedene Produkte der Marke zeigte. Jetzt sind die Sachen angekommen und ergänzen das vegane und tierversuchsfreie Sortiment von Sephora. Ganz so viel wie in den USA gibt es immer noch nicht, aber es wird.

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Würdet ihr Baumwolle essen?

Bisher sind Baumwollsamen giftig für Menschen. Forscher arbeiten an einer Sorte, aus der sich Milch, Aufstriche und Eiweißpulver machen lassen.

13.Mai 2019

Es geht voran, langsam. Schon seit Jahrzehnten arbeiten Forscher daran, Baumwolle ohne den Giftstoff Gossypol zu entwickeln, der die Pflanze vor kleinen Tieren schützt, aber auch für Menschen ungenießbar macht. Seit einigen Jahren gibt es nun eine Baumwollsorte, die gentechnisch so verändert wurde, dass die Samen viel weniger Gossypol enthalten, anderen Pflanzenteilen aber noch genug bleibt, um sich zu schützen. Und vor einigen Monaten hat das Landwirtschaftsministerium der USA sein Okay gegeben, um solche Baumwollpflanzen kommerziell anzubauen.

Wozu das alles? Die beteiligten Forscher versprechen sich vom Anbau essbarer Baumwolle eine gute Proteinquelle für die wachsende Weltbevölkerung. Ähnlich wie aus Soja, Kichererbsen oder Erbsen sollen sich aus den Baumwollensamen etwa Milch, Eiweißpulver, eine Art gehackte Nüsse und Aufstriche machen lassen, die ähnlich wie Hummus schmecken. So könne man die zur Kleidungsherstellung angebaute Baumwolle zusätzlich auch zur Ernährung nutzen. Unmittelbar bevor steht das allerdings wohl nicht, denn dafür müsste die genveränderte Baumwolle erst einmal im großen Stil angebaut werden.

Gibt es jetzt schon: Milchalternativen aus anderen Pflanzen.