Vegan auf Festivals

Vegan auf Festivals ist immer so eine Sache. Wir haben Tipps für euch, wie ihr am besten tierleidfrei durch den Festivalsommer kommt.

28.Jun 2016

Lage checken!

Viele Festivals haben inzwischen die Nachfrage nach veganem Essen registriert und stellen ihr Angebot entsprechend auf. Zwar lässt sich von den Veranstaltern meist wenig über die Stände vor Ort erfahren, aber wer mobilen Pflanzenbratern wie Just Like Your Mom oder der Veggie Snack Bar online folgt, bekommt einen guten Überblick über die nächsten Standorte.

Pommes finden!

Wer schnell Kalorien, Fett und Wärme braucht, kommt meist auch ohne spezielle Veggie-Stände durch. Bei vermeintlich tierfreien Wok-Pfannen ist eher Vorsicht geboten (da oft mit Fischsauce zubereitet), auch bei den kleinen Frühlingsrollen ohne Fleisch solltet ihr besser genau nachfragen, ob sie tatsächlich vegan sind. Dafür kann man mit den guten alten Pommes meist nicht viel falsch machen.

Vorbereiten!

Wer im Vorfeld Zeit hat, kann so gute vegane Köstlichkeiten vorbereiten, dass die Freunde grün vor Neid werden. Quinoa-Möhren Buletten, Kuss-Kuss mit Paprika, mediterrane Muffins oder der Linsen- Kartoffel-Aufstrich lassen sich in schnell vorbereiten und gut über zwei, drei Tage lagern. Hier findet ihr weitere Rezepte.

Selber kochen!

Festivalprofis reisen nicht ohne Gaskocher, Wasserkocher, Grill und Kühltasche (oder suchen zumindest gut ausgestattete Campnachbarn), was schier endlose Möglichkeiten eröffnet. Die Klassiker Dosenravioli, Grillwürstchen und Instant-Nudeln gibt es längst auch rein pflanzlich und in der budgetfreundlichen Discounter-Version.

Snacks packen!

Snacks sind wichtig. Vegane Chips, Flips, Dips, vegane Plätzchen, Kakao-Trinkpäckchen oder Müsliriegel sind schon lange kein Problem mehr. Ganz abgesehen davon, dass auch Klassenfahrt-Favoriten wie Oreos, Mamba und Dosenerdnüsse ganz ohne Tiere auskommen. Wer kühlen kann, packt noch ein paar Kilo Hummus und vegane Schoki ein und hat damit wirklich alle Jeeper abgedeckt.

Bananen mitbringen!

Sorry spießig, aber: gerade auf längeren Festivals sind am Ende alle denen dankbar, die zumindest ein paar Radieschen, eine Gurke oder ein paar Äpfel aufschneiden und damit das Camp vorm Skorbut retten können. Die wichtigste Festivalfrucht bleibt aber die Banane. Mit ihren Mineralien macht sie sogar den Katerkopf ein bisschen besser.

Festival Einkaufsliste

– herzhafte Brotaufstriche
– Erdnussbutter / Marmelade / Schokoaufstrich
– Obst (Bananen!)
– Gemüse (ggf. schon vorbereitet / geschnitten)
– Kekse
– Sojamilch / Sojakakao
– Müsli
– fertige Linsengerichte
– Hummus
– Knabberzeug / Chips
– Toast / Brot
– Instantkaffe / Tee
– Tofu- bzw Seitanprodukte (Würstchen, Bratlinge, Burger, Riegel)
– Gebackene Bohnen aus der Dose
– Gemüseravioli
– Instant-Reisgerichte
– (Mineral-) Wasser / Limo
– Saft
– Schoko- bzw. Müsliriegel
– Suppen

Wenn ihr wissen wollt, wo ihr was einkaufen könnt, dann werdet ihr in unserem Einkaufsguide fündig.

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
Mehr Erfahren

Go Vegan!

Vegane Kondome von Einhorn

Kondome zu benutzen macht Spaß, sie zu kaufen nicht immer. Vor allem, wenn es nicht nur um hässliche Verpackungen und peinliche Werbesprüche geht.

28.Jun 2016

Sondern auch um echtes Tierleid dahinter. Bei Einhorn läuft das zum Glück anders.

Schon von weitem sehen die Kondome, die sich die Berliner Waldemar und Philip ausgedacht haben, ganz anders aus. Die beiden kennen das verschämte Gefühl an der Kasse, mit dem man zu den Kondomen noch eine Tüte Chips aufs Band legt, um irgendwie unauffälliger zu wirken – und verpacken ihre Einhorn-Kondome deshalb augenzwinkernd direkt in Chipstüten mit guten Designs.

Vor allem zählt aber natürlich, was drin ist. Bei Einhorn kommen nur fair und nachhaltig produzierte Kondome in die Chipstüte, die außerdem vegan sind, also ohne fieses Kasein oder sonstige Tierbestandteile auskommen. Kondome von Einhorn gibt es im eigenen Onlineshop, sowie in Reformhäusern und Biomärkten.