Vegan Einkaufen

So kommt ihr überall an vegane Produkte.

In Supermärkten, Discountern, Drogerien, Bioläden, Veganläden, Onlineshops…

Vegane Produkte gibt es nicht nur in Spezialläden, sondern so ziemlich überall. Der Trick ist, zu wissen, wonach man sucht. Mit unseren Tipps und Listen findet ihr im Supermarkt nebenan nicht nur Hafermilch und Seitanwürstchen, sondern auch versehentlich vegane Kekse, Chips ohne Schweineborsten und die besten Tiefkühl-Snacks.

Wir zeigen euch außerdem, was ihr Veganes in den verschiedenen Drogerien und bei den Discountern bekommt – lasst euch von unseren Artikel inspirieren und nehmt euch den Einkaufsguide als App mit, damit ihr auch vor Ort alles checken könnt. Außerdem informieren wir euch über Onlineshops mit lederfreien Schuhen, tierversuchsfreie Produkte aus der Parfümerie und noch viel mehr.

Wo ihr was findet

Die App

Unsere Einkaufsguide App kennt alle veganen Produkte.
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Günstig & vegan im Supermarkt

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Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
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Go Vegan!

Zahlt ihr die Vegansteuer, ohne es zu wissen?

Veganes Essen schont die Umwelt, die Gesundheit und die Menschheit. Trotzdem zahlen Veganer immer wieder drauf. Was soll das?

29.Aug 2018

Es passiert viel zu oft: Man bestellt den Latte mit Hafer- statt Kuhmilch, die Pizza mit veganem Käse oder den Salat mit einer Portion Nüssen statt Parmesan obendrauf – und plötzlich klettert die Zahl auf der Rechnung nach oben. Klar, rechtfertigen sich Restaurants und Cafés dann, schließlich seien vegane Zutaten immer noch Sonderwünsche und als solche erstens teuer und zweitens nicht so gefragt. Da könne man schon mal mehr verlangen, damit es sich überhaupt lohne.

Nur geht dieses Argument für die „Vegansteuer“ nicht so ganz auf. Denn Tierprodukte sind nur deshalb so billig, weil wir die eigentlich Kosten verlagern: Milch beispielsweise wird nicht nur immer noch von der EU subventioniert, sondern verursacht mit ihrer Ressourcenverschwendung außerdem langfristige Kosten – ganz abgesehen von den gesundheitlichen Kosten, die Tierprodukte verursachen können. Dank der Lobbyarbeit der Milchindustrie fallen auf Kuhmilch außerdem niedrigere Steuern an als beispielsweise auf Hafermilch – andersherum: Auf Pflanzenmilch zahlt man Vegansteuer.

Aber nicht nur global gesehen ist es Unsinn, dass pflanzliche Produkte mehr kosten. Auch für ein einzelnes Café oder Restaurant ergibt es keinen Sinn, veganes Essen und Getränke zu verteuern. Denn oft liegt das vor allem daran, dass die Betreiber zwar die teure Marken-Hafermilch kaufen – aber bei der Kuhmilch dann ein Billigprodukt im Großgebinde nehmen. Klar, dass das weniger kostet. Und wer die Hafermilch dann unter der Theke vergammeln lässt, weil er es als lästige Pflicht ansieht, sie überhaupt anzubieten, steigert so natürlich auch nicht die Nachfrage. Darüber hinaus verlieren die Läden mit der Vegansteuer ganz direkt Geld, weil vegane Kunden vielleicht lieber auf den schwarzen Kaffee ausweichen oder zwei Läden weitergehen, wo es keinen Aufpreis für veganen Pizzakäse gibt. Denn in einigen Cafés und Restaurants ist es schon selbstverständlich, Veganer nicht draufzahlen zu lassen – die anderen müssen nur noch nachziehen.

Ihr habt keine Lust, euer Geld für die Vegansteuer auszugeben? Dann macht euren Vrappuccino doch einfach selbst.