Warum veganes Essen (fast) immer halal ist

Wer sich nach dem Koran ernährt, findet nicht überall direkt das passende Essen. Vegane Produkte können dabei helfen.

20.Jul 2017

Die Grundregeln sind einfach: Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und andere pflanzliche Lebensmittel sind halal, gehen nach dem Koran also klar. Haram, also nicht okay, sind Schweinefleisch, nicht halal-geschächtetes Fleisch, Aas, Blut und Alkohol. Komplizierter wird es erst im Detail.

Wie eine Halal-Schlachtung aussieht, ist nämlich gar nicht so klar. Die Texte im Koran stammen schließlich noch aus Zeiten, in denen Tiere ganz anders gehalten und getötet wurden als heute. Deshalb gibt es zum Beispiel eine Diskussion darum, ob es halal ist, die Tiere vor dem Schlachten zu betäuben, oder ob sie dann schon als Aas, also tot, gelten, und damit haram sind. Außerdem handhaben viele Länder unterschiedlich, ob beispielsweise auch Christen und Juden halal schlachten können oder ob der Schlachter muslimisch sein muss. 

Außerdem stecken geschlachtete Tiere nicht nur in Wurst, Schnitzeln oder Hack, sondern in vielen anderen Produkten, in denen man sie vielleicht gar nicht direkt vermutet. Fruchtsaft kann mit Gelatine geklärt sein, ohne dass es auf der Packung stehen muss. Zusatzstoffe wie Aromen oder Farbstoffe können tierischen Ursprungs sein. Und bei Käse stellt sich die Frage, woher das Lab darin kommt.

Vegane Produkte lösen diese Probleme. Bei Würstchen aus Seitan oder Tofu muss man sich keine Gedanken über Schlachtmethoden machen. Fruchtsäfte, Gummibärchen und Chips, die als vegan gekennzeichnet sind, enthalten sicher keine Zusatz- oder Hilfsstoffe aus Schwein oder anderen Tieren. Einzige Ausnahme: Alkohol kann vegan sein, ist aber nicht halal. Auch wenn zum Beispiel ein Wein oder Likörpralinen als vegan gekennzeichnet sind, lässt man für den Koran deshalb lieber die Finger davon.

Wenn ihr euch noch detaillierter informieren wollt, hilft die Halal-Seite des Islamologischen Instituts. Oder ihr macht euch erste mal eine Portion Waffeln.

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Furries

Der Cuteste zuerst: Furries sind Menschen, die sich gerne Tierkostüme anziehen und dann alles Mögliche machen, manchmal auch Sex. Die meiste Zeit hängen sie aber einfach als lebendig gewordene Comicfiguren ab und machen die Welt ein bisschen flauschiger. 

Puppy Play

Wer nicht unbedingt so fluffig aussehen will wie ein Hund, aber so behandelt werden, kann es mit Puppy Play versuchen. Dabei versetzt man sich in die Rolle eines Hundes und spielt entweder mit anderen menschlichen Hunden oder einem Hundetrainer, der Kommandos gibt. Wer mag, baut Leinen, Halsbänder oder sonstige Accessoires ein – aus veganem Leder natürlich.

Pony Play

Was für Hundefantasien geht, geht natürlich auch für andere Tiere. Statt echte Ponys in Karussells zu zwingen oder auf ihnen zu reiten, kann man das mit Menschen machen, die darauf Lust haben. Umso hübscher natürlich, wenn die sich freiwillig so anziehen, wie es Pferden für die Dressur sonst aufgezwungen wird.

Trichophilie

Oder auch: die Liebe zu Haaren. Gemeint sind dabei meist menschliche Bären, an denen man ganz unverkleidet die Liebe zu behaarten Armen, Beinen und Rücken ausleben kann.

Aquaphilie

Noch ein schwieriges Wort, noch eine einfache Bedeutung: Wasser. Statt Fische zu fangen und zu essen, kann man sich selbst wie einer fühlen, indem man schwimmt und taucht und im Wasser spielt. 

Ihr bleibt lieber beim Vanillesex? Auch dafür empfiehlt sich der Blick auf die veganen und tierversuchsfreien Kondome in unserem Einkaufsguide.