Vegane Friseure

Wo findet man Friseure, die mit veganen und tierversuchsfreien Produkten arbeiten? Ganz so leicht ist das nicht, aber wir haben ein paar Tipps.

22.Mrz 2017

Beim Friseur kommt man meist mit einer ziemlich langen Reihe von Produkten in Kontakt. Das fängt beim Haarewaschen mit Shampoo und Spülung oder Kur an, geht weiter bei Haarfarben, Tönungen und Tonern in allen möglichen Varianten und hört bei Stylingprodukten wie Gels, Glanzseren oder Haarspray auf. Gar nicht so leicht, sicherzugehen, dass die alle vegan und tierversuchsfrei sind. Vor allem nicht, weil viele Salons mit bestimmten Marken zusammenarbeiten, die Tierversuche in kauf nehmen.

Der einfachste Schritt ist es, sich selbst Produkte mitzubringen. Beim eigenen Shampoo kann man nicht nur darauf achten, dass es vegan und tierversuchsfrei ist, sondern weiß auch am besten, wie Haare und Kopfhaut darauf klarkommen. Wenn man nur zum Waschen und Schneiden da ist und auf allzu viele Produkte verzichten kann, kommt man damit meist gut durch.

In jedem Fall hilft es aber auch, Friseure auf vegane und tierversuchsfreie Produkte anzusprechen. So merken sie, dass eine Nachfrage besteht – und vielleicht haben sie sogar schon welche da. Salons, die sich auf Biokosmetik oder beispielsweise auf die tierversuchsfreien Produkte von Aveda oder Paul Mitchell spezialisiert haben, wissen oft auch, welche davon vegan sind.

Und schließlich gibt es noch den besten Fall: Eine Friseurin, die komplett vegan arbeitet. Bisher geht das Studio Weinhönig in Berlin mit gutem Beispiel voran. Mit steigender Nachfrage werden das hoffentlich noch ein paar mehr.

Ihr seid eure eigenen Friseure? Hier sind ein paar unserer liebsten Haarstyling-Produkte.

Kosmetik

Weil Schmerzen nicht schön sind.
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Go Vegan!

Die 5 besten veganen Ledersneaker

Ein Widerspruch in sich? Nö. Diese Sneaker sehen aus wie aus Leder, sind bequem ohne Ende und ziehen dafür keinem einzigen Tier die Haut ab.

© Avesu
22.Mrz 2017

Bonaventure von Matt & Nat

Dass Matt & Nat nicht nur vegane Handtaschen können, ist seit der ersten Schuhkollektion 2016 kein Geheimnis mehr. Inzwischen gibt es neben Boots und Sandalen auch schön schlichte Sneaker in Anti-Farben mit genau richtig dicker Sohle.

© Avesu

New York Trainer von Wills London

Schön flach, aber eine Spur schicker als die ausgelatschten Vans. Für alle, die Sneaker ohne viel Kram mögen, haben Wills ein Modell aus unschwitziger Mikrofaser mit dezenter Löcherung an der Seite erfunden.

© Avesu

Wack von Good Guys

Natürlich gibt es auch hohe Sneaker ohne Tierhaut, Tierkleber oder sonstige Widerlichkeiten. Der von Good Guys trifft perfekt den Punkt zwischen oldschooligem Basketballstiefel und clean-modernem Design.

© Avesu

Casey von Vagabond

Die Vagabond-Sneaker mit der auffälligen Plateausohle haben mindestens so viele Fans wie Leute, die sie nicht verstehen, wichtig ist nur: Als Teil der Non-Animal-Kollektion gibt es sie auch in vegan. In klassischem schwarz oder puderrosa.

© Vagabond

Enterprise Hi Top von Vegetarian Shoes

Erinnert dieser Sneaker an irgendein bekanntes Modell…? Vegetarian Shoes aus England sind jedenfalls Profis darin, aktuelle Schuhe so in veganem Leder umzusetzen, dass sie nicht wie Billo-Kopien wirken, sondern als gut verarbeitete und ziemlich bequeme Varianten für sich stehen.

© Avesu

Wer nicht auf veganen Kleber und eine vegane Firmenphilosophie achtet, findet lederfreie Ledersneaker auch in so ziemlich allen günstigen Klamottenläden. Hauptsache keine Kühe, Schweine oder Hunde anziehen.