11 vegane Produkte, die man bei Lidl immer mitnehmen sollte

Lidl weitet seine Produktpalette immer weiter aus: Egal, ob Fleisch- und Fischalternativen, Kekse, Snacks oder Aufstriche – für jeden Geschmack ist was dabei!

17.Feb 2021

Auch Discounter weiten ihr Angebot an veganen Produkten immer weiter aus: Neben Obst, Gemüse und zufällig veganen Produkten gibt es bei Lidl mittlerweile zahlreiche Alternativen zu Fleisch-, Fisch- und Milchprodukten.

Unter der Eigenmarke vemondo führt Lidl verschiedene vegane Produkte, die darauf warten, ausprobiert zu werden.

1. Vegane Genießerscheiben

Immer mehr tierfreundliche Käse-Alternativen erobern den Markt – auch Lidl bietet jetzt mit den Genießerscheiben von vemondo eine vegane Option an, die im Vergleich zur Konkurrenz großer Marken relativ günstig ist.

2. Veganer Reibegenuss

Für Pizza, Aufläufe, überbackene Nachos und alle erdenklichen weiteren überbackenen Gerichte gibt es von vemondo eine tierleidfreie Alternative zu Streukäse. Wie auch die Genießerscheiben bilden Kokos- und Rapsöl die Basis des Produkts.

3. Kokosdessert Kirsche und Pfirsich Maracuja von vemondo

Die beiden neuen Joghurtsorten sind auf Basis des Kokosnuss Natur Joghurts von vemondo – die neuen fruchtigen Sorten gibt‘s in den Geschmacksrichtungen Kirsche und Pfirsich Maracuja.

4. Veganer Kuchen

Im Regal mit fertigen Backwaren einiger Lidl-Filialen gibt es außerdem veganen Kuchen, zum Beispiel in der Geschmacksrichtung Vanille mit Haselnuss-Topping – perfekt, um den Heißhunger auf Kuchen zu stillen, ohne selbst backen zu müssen

5. Vegane Pizza Verdura von Alfredo

Lidl ist einer der Discounter, die vegane Pizza im Sortiment haben. Für einen guten Preis gibt es gleich zwei Pizzen, die mit Spinat, Cherrytomaten und Champignons belegt sind. Im Vergleich zu herkömmlichen Tiefkühlpizzen steht die vegane Alternative nicht nur mit rund 570 Kalorien pro Pizza ziemlich gut da, sondern kommt auch komplett ohne Tierleid aus.

6. Hafercookies

Wir sagen nicht, dass die Dinger wie Balisto in Keksform schmecken, aber wir sagen auch nicht, dass sie es nicht tun. So angenehm ungesund kommt Hafer jedenfalls selten daher. Aufpassen: nur die Zartbitter-Version ist vegan!

7. Hafermilch

Oder Sojamilch oder was auch immer. Wer Pflanzenmilch in der günstigen Version kauft, hat jedenfalls mehr Geld für Kekse über.

8. Hummus

Aus irgendeinem Grund spielt Lidl in Sachen Hummuskreationen relativ weit vorne mit. Kürbishummus beispielsweise gibt es ja nun nicht überall.

9. Aufstrich

Klassische Aufstriche in der ewig haltbaren Dose gibt es bei Lidl auch. Steht vegetarisch drauf, ist aber vegan.

10. Bulgur-Salat

Die beste Fertigbeilage zum Fertigwürstchen. Der Bulgur-Salat ist im Kühlregal zwischen seinen unveganen Kollegen zu finden, also aufpassen.

11. Teddy-Chips

Warum essen Veganer Chips, die aussehen wir Teddyköpfe? Weil wir es können, Mann, weil wir es können.

Ihr habt Hunger bekommen, aber nichts im Kühlschrank und keine Lust auf Einkaufen? Dann sind Lieferdienste eine gute Option, denn auch das geht problemlos vegan.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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Warum zahlen wir mehr Steuern auf Hafer- als auf Kuhmilch?

Für Pflanzenmilch zahlen wir mehr Steuern als für Kuhmilch. Klingt unfair? Ist es auch. Das könnt ihr dagegen tun!

17.Feb 2021

In einigen Ländern zahlt man eine erhöhte Mehrwertsteuer auf Produkte, die negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Frankreich hat beispielsweise eine Steuer auf Zucker und Süßungsmittel in Softdrinks eingeführt, und Dänemark erhebt eine Steuer auf Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren. In Deutschland ist es andersherum: Pflanzliche Lebensmittel wie Soja- oder Hafermilch fallen unter „verarbeitete Lebensmittel“ und werden deshalb mit 19 statt 7 Prozent besteuert.

Dabei ist längst bekannt, dass tierische Produkte nicht nur Millionen Tiere das Leben kosten, sondern außerdem für die große Ressourcenverschwendung, die Umweltzerstörung, den Klimawandel und einige ernährungsmitbedingte Krankheiten verantwortlich sind. Statt Käufern die Entscheidung für pflanzliche Lebensmittel leichter zu machen, schlägt sich die Politik aber immer noch auf die Seite der Fleisch- und Milchlobby und sorgt dafür, dass wir beispielsweise für Kuhmilch weniger Steuern zahlen müssen als für Hafermilch. Den eigentlichen Preis zahlen am Ende die Tiere, die Umwelt und die Menschen.

Kaelber im Iglu

Das könnt ihr dagegen tun

Indem ihr weiter pflanzliche Milchalternativen kauft, seid ihr schon auf dem richtigen Weg. Denn so beeinflusst ihr aktiv Angebot und Nachfrage auf dem Markt. Auf lange Sicht und je mehr Menschen mitmachen, setzt das ein klares Zeichen. Schon jetzt merkt die Milchindustrie, dass sie mit ihrem ausbeuterischen System auf immer größer werdende Gegenwehr in der Bevölkerung stößt. Noch unterstützt das die Politik durch unfaire Bevorzugung.

Das könnt ihr beeinflussen, indem ihr wählen geht: Gebt tierfreundlichen Politikern und Parteien eure nächste Stimme und informiert euch vorab über solche, die nur die Interessen der Tierwirtschaft voranbringen wollen, denen das Tierwohl aber egal ist. Oder ihr schreibt eine höfliche Nachricht an eure regionale Verbraucherzentrale, dass ihr die Besteuerung nicht nachvollziehen könnt – je mehr Menschen mitmachen, desto höher wächst der Druck auf die Behörden.

Ihr wollt nicht so lange warten? Dann macht euch eure Pflanzenmilch doch einfach selbst! Der Haselnussdrink ist z. B. gar nicht schwierig und superlecker.