Vegane Sneaker mit Maurice Gajda

Das beste am Sneakertrend, der einfach nicht verschwinden will: Es gibt ganz schön viele vegane Modelle. Moderator Maurice Gajda hat die besten Tipps für euch.

28.Jun 2016

Wer auf gute Sneaker steht, muss dafür kein Tierleid in Kauf nehmen. Auch wenn die wenigsten großen Hersteller ausdrücklich vegane Modelle produzieren, gibt es doch immer mehr, die ohne Leder auskommen.

Maurice Gajda ist nicht nur Moderator bei Joiz und Fritz, Hundefan und Veganer, sondern auch ein kleines bisschen sneakersüchtig. Im Video erklärt er, worauf man achten muss, um online oder im Sneakerstore wirklich nur Schuhe ohne Tierleid zu erwischen.

Bezugsquellen findet ihr in unserem veganen Einkaufsguide. Beim Shoppen in nicht ausdrücklich veganen Stores gilt wie immer, dass auch in lederfreien Modellen beispielsweise im Kleber Tierprodukte versteckt sein können. Jeder sollte selbst entscheiden, wie er damit umgeht.

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Vegan auf Festivals

Vegan auf Festivals ist immer so eine Sache. Wir haben Tipps für euch, wie ihr am besten tierleidfrei durch den Festivalsommer kommt.

28.Jun 2016

Lage checken!

Viele Festivals haben inzwischen die Nachfrage nach veganem Essen registriert und stellen ihr Angebot entsprechend auf. Zwar lässt sich von den Veranstaltern meist wenig über die Stände vor Ort erfahren, aber wer mobilen Pflanzenbratern wie Just Like Your Mom oder der Veggie Snack Bar online folgt, bekommt einen guten Überblick über die nächsten Standorte.

Pommes finden!

Wer schnell Kalorien, Fett und Wärme braucht, kommt meist auch ohne spezielle Veggie-Stände durch. Bei vermeintlich tierfreien Wok-Pfannen ist eher Vorsicht geboten (da oft mit Fischsauce zubereitet), auch bei den kleinen Frühlingsrollen ohne Fleisch solltet ihr besser genau nachfragen, ob sie tatsächlich vegan sind. Dafür kann man mit den guten alten Pommes meist nicht viel falsch machen.

Vorbereiten!

Wer im Vorfeld Zeit hat, kann so gute vegane Köstlichkeiten vorbereiten, dass die Freunde grün vor Neid werden. Quinoa-Möhren Buletten, Kuss-Kuss mit Paprika, mediterrane Muffins oder der Linsen- Kartoffel-Aufstrich lassen sich in schnell vorbereiten und gut über zwei, drei Tage lagern. Hier findet ihr weitere Rezepte.

Selber kochen!

Festivalprofis reisen nicht ohne Gaskocher, Wasserkocher, Grill und Kühltasche (oder suchen zumindest gut ausgestattete Campnachbarn), was schier endlose Möglichkeiten eröffnet. Die Klassiker Dosenravioli, Grillwürstchen und Instant-Nudeln gibt es längst auch rein pflanzlich und in der budgetfreundlichen Discounter-Version.

Snacks packen!

Snacks sind wichtig. Vegane Chips, Flips, Dips, vegane Plätzchen, Kakao-Trinkpäckchen oder Müsliriegel sind schon lange kein Problem mehr. Ganz abgesehen davon, dass auch Klassenfahrt-Favoriten wie Oreos, Mamba und Dosenerdnüsse ganz ohne Tiere auskommen. Wer kühlen kann, packt noch ein paar Kilo Hummus und vegane Schoki ein und hat damit wirklich alle Jeeper abgedeckt.

Bananen mitbringen!

Sorry spießig, aber: gerade auf längeren Festivals sind am Ende alle denen dankbar, die zumindest ein paar Radieschen, eine Gurke oder ein paar Äpfel aufschneiden und damit das Camp vorm Skorbut retten können. Die wichtigste Festivalfrucht bleibt aber die Banane. Mit ihren Mineralien macht sie sogar den Katerkopf ein bisschen besser.

Festival Einkaufsliste

  • herzhafte Brotaufstriche
  • Erdnussbutter / Marmelade / Schokoaufstrich
  • Obst (Bananen!)
  • Gemüse (ggf. schon vorbereitet / geschnitten)
  • Kekse
  • Sojamilch / Sojakakao
  • Müsli
  • fertige Linsengerichte
  • Hummus
  • Knabberzeug / Chips
  • Toast / Brot
  • Instantkaffe / Tee
  • Tofu- bzw Seitanprodukte (Würstchen, Bratlinge, Burger, Riegel)
  • Gebackene Bohnen aus der Dose
  • Gemüseravioli
  • Instant-Reisgerichte
  • (Mineral-) Wasser / Limo
  • Saft
  • Schoko- bzw. Müsliriegel
  • Suppen

Wenn ihr wissen wollt, wo ihr was einkaufen könnt, dann werdet ihr in unserem Einkaufsguide fündig.