Leidet ihr an der „Veganerkrankheit“ Vystopie?

Eine Psychologin erzählt, warum so viele Veganer zu ihr kommen – und was sie gegen deren Vystopie empfiehlt.

10.Apr 2019

Der Name verrät es eigentlich schon: Vystopie ist, wenn sich vegane Menschen fühlen, als würden sie in einer Dystopie leben – in einer Welt also, in der ihre schlimmsten Vorstellungen wahr sind. Diesen Begriff hat die australische Psychologin Clare Mann erfunden. Denn in ihre Praxis kommen oft Menschen mit Panikattacken oder Angststörungen, die eins gemeinsam haben: Sie leben vegan. Im Interview mit Psychologie Heute erzählt Mann, die selbst Veganerin ist, wie sie diesen Menschen hilft, ihren Problemen auf den Grund zu gehen: „Der Veganer erlebt, dass das, was ihn in Schrecken versetzt, jeden Tag präsent ist und von großen Teilen der Gesellschaft sogar glorifiziert wird: die Nutzung – und Misshandlung – von Tieren.“ Kein Wunder, sagt Mann, dass man da ängstlich oder depressiv wird.

Deshalb sieht sie Vystopie auch nicht als Krankheit, sondern als eine ziemlich normale Reaktion auf eine unnormale Welt. Und sie empfiehlt ein ganz konkretes Mittel dagegen: Aktivismus. „Es geht erstmal darum, die Passivität und Opferrolle zu verlassen. Ich habe jedenfalls noch nie einen Vystopiepatienten behandelt, dem es nicht geholfen hätte, sich konstruktiv in die Debatte um den Veganismus einzubringen.“ Allerdings sei es auch wichtig, Toleranz gegenüber anderen Menschen zu zeigen: „Unterstellt bitte Fleischessern nicht, dass sie böse Absichten haben oder dass sie Psychopathen sind.“ Wir sagen es ja auch immer: Einfach mal zusammen im Tierheim aushelfen oder einen veganen Kuchen backen, davon haben alle was.

Oder auch ohne Backen: Unser No-Bake-Erdnussbutter-Schoko-Kuchen.

Ernährung

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Lush bringt 54 neue vegane Badebomben heraus

Zum 30. Geburtstag gibt es bei Lush 54 neue Badebomben. Und eine vegane Lippenstift-Erfindung steht auch am Start.

10.Apr 2019

So kann man natürlich auch Geburtstag feiern: Lush wird in diesem Jahr 30 und bringt deshalb gleich 54 neue vegane Badebomben heraus. Damit gibt es jetzt insgesamt 89 Badebomben im Sortiment der inzwischen fast ganz veganen Firma, von klassisch schlichten bis zu Krönchen, Lämmern und dem Auberginen-Emoji.

Und weil Lush gerade so einen Lauf hat, gibt es noch eine vegane Neuerung: Die Nachfüll-Lippenstifte, die in Wachs statt Plastik verpackt sind, sodass man sie einfach in eine gebrauchte Hülle schieben kann, gibt es in über 50 Tönen, und in keinem davon steckt Bienenwachs oder Karmin.

Lush-Läden werden je nach Größe mit einer bestimmten Anzahl der Badebomben und Lippenstifte beliefert. Die komplette Auswahl gibt es online.

Und für alle DIYer: So macht ihr eure Badebombe einfach selbst.