Sind VSCO Girls vegane Vorbilder für uns alle?

Was genau ist ein VSCO Girl? Und ist dieser Lifestyle wirklich so nachhaltig und vegan, wie er aussieht?

04.Sep 2019

Schon mal von VSCO Girls gehört? Mit diesem Begriff werden neuerdings Leute bezeichnet, die vor allem auf Instagram einen ganz bestimmten Lifestyle zur Schau stellen – meistens auf Fotos, die mit der gleichnamigen App bearbeitet wurden. Ob man das nun als ernste Sache oder als aus dem Ruder gelaufenen Scherz sieht: Interessant ist, dass die VSCO Girls zwar ziemlich angesagt sind, aber eben auf eine Art, die auf den ersten Blick ganz schön vegan und öko wirkt: Sie tragen Gesundheitslatschen, trinken aus Metallstrohhalmen, benutzen vegane Kosmetik und essen am liebsten Smoothie Bowls. Sollten wir uns sie also alle zum Vorbild nehmen?

Die häufigste Kritik an der VSCO-Girl-Ästhetik ist, dass sie nicht ganz so mühelos zu erreichen ist, wie sie gerne wirkt. Denn mit dem Begriff sind ganz bestimmte Marken verbunden, deren Produkte meist gar nicht so günstig sind – ein bestimmter Rucksack, eine bestimmte wiederverwendbare Trinkflasche, bestimmte kabellose Kopfhörer. Das können sich erstens viele Menschen gar nicht leisten, und zweitens ist es auch nicht nachhaltig, sich die „richtige“ Trinkflasche zu kaufen, obwohl man schon zwei andere im Schrank stehen hat. Außerdem gehören oft auch Ledersandalen und Lippenpflege mit Bienenwachs zum Look – Produkte also, für die Tiere gequält und getötet werden. Vegan ist das nicht.

Warum reden wir also überhaupt über VSCO Girls? Weil wir von diesem Phänomen tatsächlich zwei Dinge lernen können. Erstens: Wer nachhaltig und vegan leben möchte, muss sich damit schon längst nicht mehr als komischer Außenseiter fühlen, sondern kann auch auf Instagram ziemlich gut ankommen. Und zweitens: Dabei sollte es trotzdem nicht um bestimmte Produkte gehen, sondern darum, sich zu informieren und nachzudenken. Sich irgendwelchen Kram kaufen, den man bei anderen Leuten gesehen hat, ist nicht immer die beste Idee. Sich aber von einer schön gemachten Smoothie Bowl dazu inspirieren zu lassen, selbst den Mixer anzuwerfen, schon.

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Die neue Vego-Schokolade Nuts & Berries ist da

Schon wieder was Neues von Vego: Nach Haselnuss-Riegel, Pralinen, Schoko-Aufstrich und weißer Schokolade kommt jetzt dunkle Schokolade mit Nüssen und Beeren.

04.Sep 2019

So langsam könnte Vego eigentlich mal eine Erlebniswelt im Stile anderer Schokoladenhersteller aufmachen: Haselnuss-Riegel in allen Größen zum Selbergießen, ein Pool aus Schoko-Haselnuss-Aufstrich mit Vegolino-Bad für die Kleinsten, eine Foto-Ecke, bei der man sich mit Armen voller Vego White Almond Bliss ablichten lassen kann… Was wir damit sagen wollen: Die kleine Berliner Schokoladenfirma hat inzwischen ganz schön viele gute Sachen im Sortiment. Und vegane sowie nicht vegan lebende Menschen bekommen davon nicht genug.

Jetzt legt Vego schon wieder mit einer neuen Sorte nach. Die Nuts & Berries ist eine Zartbitterschokolade mit Mandelstücken, Haselnussstücken, Himbeerstücken, Cranberrystücken und sogenannten Blaubeerdrops. Haselnusspaste in der Schokoladenmasse soll für die gewohnte Cremigkeit sorgen, und wie auch bei den anderen Sorten kommt diese in ihrem ganz eigenen Format daher: als 85-Gramm-Tafel. Die Schokolade ist vegan, glutenfrei, palmölfrei, fair und bio und in Bioläden oder Veganshops zu bekommen.

Ihr macht lieber alles selbst? Dann probiert mal unser Rezept für vegane Schokocrossies.