Warum es nicht teuer sein muss, vegan zu leben

Bei jeder Ernährungsform kann man viel Geld ausgeben – oder eben günstig leben. Das gilt auch für vegan.

12.Jan 2017

Viele Basics sind schon vegan

Die meisten Grundnahrungsmittel sind ohnehin schon vegan: Pasta, Reis, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und die ganze Palette an Obst und Gemüse machen wahrscheinlich den Großteil eurer Ernährung aus und sind meist günstig zu bekommen. Nudeln ohne Ei gibt es schon für unter 50 Cent, und bei einer großen Dose Kichererbsen oder Linsen seid ihr mit etwa einem Euro dabei. Brot oder Brötchen sind zum größten Teil auch vegan und nicht teuer. Wenn ihr gerne Bioprodukte kauft, lohnt es sich, mal bei den Discountern nach Bioobst und -gemüse zu schauen.

Fertigprodukte gibt es auch beim Discounter

Klar, wer sich nur von Fertigprodukten der Markenhersteller ernährt, hat schnell keine Kohle mehr – und nimmt das mit dem gesunden Leben nicht sonderlich ernst. Wer trotzdem gerne mal Tiefkühlpizza, Sojawürstchen oder Apfelstrudel isst, kann bei den meisten Discountern einiges in den Einkaufskorb legen, zusammen mit fertig gewürzten Soßen oder schnellen Pfannengerichten. Auch Soja- oder andere Pflanzenmilch gibt es mittlerweile in jedem Laden und oft auch von den billigeren Eigenmarken der Ketten für um die 90 Cent.

Süßes und Snacks müssen nicht teuer sein

Die Dinge, die ihr ohnehin besser selten esst, gibt es ebenfalls in günstig. Von diversen Knabberartikeln wie Chips oder Crackern gibt es meist auch billigere Versionen, und auch Freunde von Schokolade oder Keksen können in immer mehr Läden zugreifen, ohne gleich das Budget zu sprengen. Hier gilt: genau hinschauen und nicht direkt das erstbeste kaufen. Bei Lifestyle-Produkten (manche nennen es Superfoods) gilt besondere Vorsicht vor der Preiskeule.

Auch unterwegs gibt es Optionen

Unterwegs zu essen ist nie so billig wie daheim, aber ihr müsst nicht hungern. Große Fast-Food-Ketten wissen mittlerweile auch, wie vegan geht, und bieten einigermaßen preiswerte Optionen an – die Sojamilch im Kaffee gibt es im besten Falle gratis. Wer beim Lieferservice bestellt, wird preislich wahrscheinlich auf dem Niveau der omnivoren Freunde liegen, aber dann ist die Entscheidung gegen Geld sparen sowieso schon gefallen.

Je mehr unverarbeitete Produkte ihr kauft und sie daheim zubereitet, desto günstiger lebt ihr. Mit unseren Rezepten gelingt das sogar Kochanfängern.

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Die beste neue Kosmetikmarke ist vegan, tierversuchsfrei und kommt aus Berlin

Alle Make-up-Träume werden wahr: Lethal Cosmetics aus Berlin stellen Lidschatten und Liquid Lipsticks in den schönsten Farben ganz ohne Tiere her.

12.Jan 2017

So langsam füllt sich der Markt für vegane und tierversuchsfreie Kosmetik, aber wer gut formulierte Produkte in mehr als den Standardfarben will, die am liebsten nicht in fürchterlich altbackenen Verpackungen stecken, muss immer noch suchen. Mal gibt es einen dunklen Lippenstift zwischen all den „natürlichen“ Farben, mal einen Lidschatten mit wirklich schönem Glitzer, aber für die wirklich besonderen Produkte muss man oft noch in den USA bestellen.

Ab Januar wird das anders. Die Berlinerin Anne-Maria hatte genug von langweiligen Farben und nervigen Texturen und bringt deshalb mit ihrer neuen Marke gleich einen ganzen Schwung neuer Produkte auf den Markt. Alles bei Lethal Cosmetics ist vegan und tierversuchsfrei.

Zum Start gibt es Liquid Lipsticks in ungewöhnlichen Farben mit mattem und glänzendem Finish, die hochpigmentiert und extra langanhaltend formuliert sind. Dazu kommt ein Schwung gepresster Lidschatten in matten, glänzenden oder glitzernden Farben, die sich trocken oder angefeuchtet auftragen lassen.

Die Farben tragen Namen wie „Trip To The Galaxy“ (ein tiefblauer Lippenstift), „Rapid Decay“ (ein mattes Grau für die Lippen), „Fahrenheit“ (ein rostroter Lidschatten, der sich auch als Blush zweckentfremden lässt) oder „Afterglow“ (ein klares Weiß) und stecken in schicken Verpackungen mit dem Lethal-Cosmetics-Logo.

Lethal Cosmetics gibt es im eigenen Onlineshop.