Warum Rührtofu viel mehr kann als Rührei

Und das nicht mal nur aus Tiersicht. Hier sind 6 Gründe, warum alle was davon haben, Tofu statt Eier zu rühren.

26.Apr 2016

Allzeit bereit

Ist doch immer so: Der Heißhunger kommt nachts, am Wochenende oder zu sonstigen Zeiten, an denen schnelle Supermarktbesuche keine gute Option sind. Eier sind nicht dafür gemacht, im Kühlschrank besonders lange „frisch“ zu bleiben, um auf solche Momente zu warten. Ein ungekühltes Stück Tofu hält sich dagegen dank natürlicher Gerinnungsprozesse wochenlang und ist jederzeit auf den Punkt einsatzbereit.

Sortenreichtum

Eier sind Eier, und wer nicht gerade die Nester von Pinguinen oder Schnabeltieren plündert, bekommt nicht so schnell Abwechslung in die Pfanne. Bei Tofu reicht es, statt zum Naturblock zu Räuchertofu, Mandel-Nuss-Tofu, Oliventofu, Paprikatofu, Tomatentofu, Seidentofu oder sogar selbst zusammengestelltem Tofu zu greifen, um alles ein ganzes Stück aufzumischen.

Denkt an die Kinder!

Das sagen wir immer, schon klar, aber es stimmt halt auch immer: Die Eier-Industrie hat sich spezielle Hühner zurechtgezüchtet, die extrem viele Eier legen, aber nicht viel Fleisch ansetzen und damit für die Fleischindustrie nicht nützlich sind. Weil aber nur die weiblichen Hühner Eier legen können, werden die männlichen Küken direkt nach der Geburt geschreddert oder vergast. Allein in Deutschland sind das 50 Millionen Küken pro Jahr. Für Tofu stirbt kein einziges Huhn.

Denkt an die Umwelt!

Für Tofu wird der Regenwald abgeholzt? Völliger Unsinn. Die Eierindustrie verschwendet viel mehr Ressourcen, als für den menschlichen Verzehr angebautes Soja das jemals könnte.

Denkt an eure Gesundheit!

Und apropos Mythen: Dass Soja hormonverändernd, grundsätzlich genmanipuliert oder sonstwie ungesund wirkt, ist Quatsch. Was allerdings stimmt: Rührtofu enthält null Cholesterin, ungefähr ein Zehntel des Natriums von Rührei, fast doppelt so viel Protein und mehr als zehnmal so viel Kalzium. Und das alles noch, bevor man Gemüse und sonstigen Vitaminkram drin unterbringt.

Idiotensicher

Bei Rührei muss man darauf achten, dass keine Schale im Essen landet, man nicht versehentlich ein faules Ei erwischt und die flüssige Pampe möglichst so stockt, dass sie sich rühren lässt und eventuelle Salmonellen sterben. Nicht der Gipfel der Kochkunst, aber auch nicht der größte Spaß, wenn man müde oder verkatert am Herd steht. Bei Rührtofu muss man sich schon extrem anstrengen, um irgendwas falsch zu machen, schließlich ist der Sojaklotz von Anfang an fest und gar und muss nur noch ein bisschen gebräunt werden. Das schafft wirklich jeder.

Der Teil mit der Überzeugungsarbeit ist geschafft, fehlt nur noch das beste Rührtofu-Rezept.

Bekleidung

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Go Vegan!

Badekugeln sind zwar nicht die Erfindung des Jahres, aber sie eignen sich nach wie vor super als Geschenk – vor allem wenn sie selbst gemacht sind!
01

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen. Falls ihr Lebensmittelfarbe-Pulver benutzt, gebt dieses zu den trockenen Zutaten.

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In einer separaten Schüssel die feuchten Zutaten miteinander verrühren.

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Jetzt die feuchten Zutaten langsam, am besten löffelweise, zu den trockenen geben. Wenn die Masse anfängt zu schäumen, schüttet die Flüssigkeit noch langsamer hinein. Alles gut miteinander verrühren. Die Masse sollte die Konsistenz von feuchtem Sand haben und mit etwas Druck zwischen den Fingern zusammenkleben.

04

Nun könnt ihr die Masse in euer Förmchen geben. Hierfür eignen sich Gussformen aus dem Bastelbedarf oder auch Silikonförmchen für Pralinen und Eiswürfel. Wenn ihr, wie wir, eine 2-teilige Kugel verwendet, gebt die Masse einfach mit einem Esslöffel in beide Hälften und füllt diese bis zum Rand auf. Anschließend beide Hälften zusammendrücken und die Kugel an einem kühlen, trockenen Ort über Nacht trocknen lassen.

05

Am nächsten Tag die Masse vorsichtig aus der Form lösen. Die Badekugel an einem trockenen Ort in Frischhaltefolie oder in einem Tütchen lagern.

 

Tipp: Dies ist lediglich ein Basisrezept für Badekugeln. Ihr könnt euch was Farbe, Deko und Duft angeht, richtig austoben. Aber denkt daran, möglichst natürliche Zutaten zu benutzen, die pflegend für die Haut, sowie umwelt- und tierfreundlich sind. Falls ihr euch nicht sicher seid, welche Stoffe ihr vermeiden solltet, hilft euch unsere Liste zu tierischen Inhaltsstoffen in Kosmetika weiter.

*Bitte beachte bei deinem Einkauf, dass für die Kokosnussernte in Thailand meist Affen ausgenutzt und misshandelt werden. Entscheide dich deshalb für regionale Alternativen oder Kokos aus einem anderen Land. Weitere Informationen findest du hier.

    

Für 1 Kugel, Ø 75mm
  • 110 g Natron
  • 60 g Zitronensäure (bekommt ihr im Supermarkt in der Backabteilung oder in Apotheken)
  • 60 g Speisestärke
  • 1 1/2 TL Wasser
  • 1 TL ätherisches Öl (wir haben Lavendelöl benutzt)
  • 1 1/2 TL Kokosöl* oder Kakaobutter (geschmolzen)
  • 1-2 Tropfen Lebensmittelfarbe
  • Optional: 60g Bittersalz oder Totes-Meer-Salz und Deko in Form von getrockneten Blüten, Kräutern, Glitzer oder Konfetti