Diese Youtuberin macht veganes Hähnchen aus Grapefruit-Schalen

Im Internet geht der Trend um, Grapefruit-Schalen wie Hühnerfleisch zu panieren und zu frittieren. Die Youtuberin Edgy Veg hat es ausprobiert.

© Edgy Veg / Youtube

Okay, langsam haben wir verstanden: Fleisch aus Obst ist ein Ding. Man kann Pulled Pork aus Bananenschalen machen, sich Wassermelone statt Thunfisch auf die Sushi-Rolle legen, ganz zu schweigen von den Millionen Rezepten mit Jackfruit. Insofern ist der neueste Internet-Trend gar keine so große Überraschung: Hähnchen aus Grapefruit-Schalen? Klar, warum nicht.

Candice alias Edgy Veg hat es auf ihrem Youtube-Kanal ausprobiert. Und sie erzählt auch, woher die Idee stammt: aus Kuba nämlich, wo das Fleisch einst knapp wurde und die Leute erfinderisch machte. Statt Hühnerfleisch panierten und frittierten sie dort Grapefruit-Schalen. Einige der Rezepte, die inzwischen im Internet kursieren, verwenden dabei Ei, aber Candice will ja keinem Tier schaden. Ihre Version ist vegan.

In ihrem Video ist zu sehen, wie sie die orangefarbene Schale der Grapefruit dünn abschält, das Fruchtfleisch herauslöst und dann für ihr Rezept die dickere weiße Schale dazwischen benutzt. Die wird in Essig eingelegt, damit sie weniger bitter schmeckt, mit Ei-Ersatz und Paniermehl paniert und in Öl frittiert. Ihr Fazit: Ein bisschen schmeckt man die Grapefruit noch durch, aber die Idee hat jede Menge Potential. Und wer sowieso gerne Grapefruit isst, hat ja genug Schalen, um es mal selbst zu probieren.

Oder halt veganes Fleisch fertig kaufen: Hier sind unsere liebsten veganen Würstchen.

Vegan Kickstart
Der erste Schritt
Bereit, das mit dem veganen Leben mal auszuprobieren? Es ist gar nicht schwierig, versprochen. Unser Vegan Kickstart versorgt euch 30 Tage lang per Mail mit Tipps und Infos, und euer persönlicher Vegancoach steht euch bei Fragen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. So schafft wirklich jeder 30 Tage ohne Tiere im Essen. Und danach? Entscheidet ihr selbst.

Mit dem Absenden des Formulars stimme ich der personenbezogenen Datenspeicherung zu.

Sei dir sicher: Deine Daten werden gemäß den Vorschriften des Datenschutzes verarbeitet und genutzt. Du kannst deine Zustimmung selbstverständlich jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen. Unseren Datenschutzbeauftragten erreichst du unter [email protected] oder unter der oben stehenden Adresse.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Vegan und plastikfrei auf Festivals

Auf Festivals wird jeden Sommer massenhaft Müll produziert. So setzt ihr dieses Jahr auf Zero Waste statt Plastik.

Essen und Getränke

Selbst Leute, die den Rest des Jahres darauf achten, wie viel Müll sie produzieren, rasten bei Festivals gerne mal aus. Dabei geht es auch anders: Packt euch Studentenfutter und Müsli aus dem Unverpacktladen in Tupperdosen ein, nehmt unverpacktes Obst wie Bananen und Äpfel mit und holt euch am Morgen vor der Abfahrt noch eine Ladung Brötchen in der Papiertüte oder im Stoffbeutel vom Bäcker. Bei klassischem Dosenessen wie Ravioli oder Chili oder der Pflanzenmilch im beschichteten Karton könnt ihr zumindest drüber nachdenken, die größere Größe zu kaufen und mit euren Mitcampern zu teilen. Glas ist auf vielen Festivals grundsätzlich verboten, aber wenn ihr eine wiederverwendbare Trinkflasche mitnehmt und vor Ort immer wieder auffüllt, spart ihr euch gleichzeitig das Wasser-Sixpack-Schleppen.

Geschirr und Besteck

Wie immer gilt: Es ist nicht mega nachhaltig, euch jetzt das 30-teilige Bambus-Geschirrset neu zu kaufen, wenn ihr es nur einmal im Jahr benutzt. Aber vielleicht habt ihr noch wiederverwendbare Plastikteller oder eh kein Problem damit, euer Müsli aus der Tupperdose zu löffeln? Dann bringt das auf jeden Fall mehr, als wenn ihr eine Packung Einweg-Teller im Supermarkt kauft. Auch eine Grundausrüstung an wiederverwendbarem Besteck solltet ihr natürlich mitnehmen. Und falls die Pommes oder der vegane Burger auf dem Gelände selbst noch auf Plastik serviert werden: Sprecht die Essensstand-Betreiber und auch das Festival selbst gerne an, damit sie wissen, dass Bedarf an umweltfreundlicheren Alternativen besteht.

Kosmetik

Es ist extrem verlockend, vor einem Festival das Reisegrößen-Regal in der Drogerie leerzukaufen, aber lauter kleine Plastikfläschchen und Wegwerf-Feuchttücher sind keine gute Idee für die Umwelt. Wie es stattdessen mit selbstgemachten feuchten Waschlappen und festen Seifenstücken geht, zeigt zum Beispiel LunarJess auf Youtube. Gleichzeitig erinnert ihr Video auch daran, dass man nicht sofort in jedem Punkt perfekt plastikfrei sein muss, wenn es noch alte Dinge aufzubrauchen gilt oder es für bestimmte Produkte noch keine gute Alternative gibt. Vor allem bei veganer und tierversuchsfreier Kosmetik gibt es aber zum Glück oft schon Zero-Waste-Produkte, und mit ein bisschen Lust an DIY kann man beispielsweise Deo oder Mascara auch selbst machen.

Klamotten

Allgemein ist Kleidung nicht unbedingt etwas, das man am Ende eines Festivals wegwirft. Ausnahme: Regencapes. Statt euch nur „für den Notfall“ ein Einmal-Cape zu kaufen, das am Ende im Müll landet, investiert lieber ein bisschen mehr in ein besseres Cape oder eine Regenjacke. Denn, seien wir ehrlich, regnen wird es garantiert. Und dann freut sich nicht nur die Umwelt, wenn ihr eine Regenjacke tragt, die wirklich dichthält.

Zelt

Die Vorher-Nachher-Fotos von großen Festivals, bei denen der Campingplatz am Ende voller weggeworfener Zelte liegt, habt ihr garantiert schon mal gesehen. Leider ist es immer noch so, dass viele Leute keine Lust haben, ihr Zelt vor der Abreise wieder zusammenzupacken und mitzunehmen, und das sorgt regelmäßig für riesige Müllberge. Nehmt euer Zelt also bitte wieder mit oder entsorgt es – falls es wirklich unwiderbringlich kaputt ist – ordentlich. Denkt außerdem vor einem Festival erst mal nach, ob ihr wirklich ein eigenes Zelt braucht oder euch eins leihen oder mit Freunden teilen könnt.

Und auf diesen Festivals findet ihr PETA ZWEI diesen Sommer.