Das vegane Magnum kommt nach Deutschland

Ab dem 4. März soll es das vegane Magnum-Eis endlich auch in Deutschland geben.

In Skandinavien, England und den USA gibt es das vegane Magnum schon seit einiger Zeit – und es kommt extrem gut an. Auf der deutschen Website von Magnum stand bisher nun, dass es „bald“ auch in Deutschland erhältlich sein solle, aber kein genaues Datum. Das wissen wir jetzt: Anfang März gibt es das vegane Eis endlich auch hier zu kaufen.

Ausnahmsweise hat mal Aldi Nord die Nase vorn. Man muss bis zu Seite 7 des Aldi-Prospekts blättern, um zu sehen: Ab dem 4. März gibt es das vegane Magnum dort als Aktionsware zu kaufen, also für eine begrenzte Zeit. Anscheinend wird es nur die Sorte Mandel geben, von der Sorte Classic ist nichts zu sehen. Und nach den letzten Plünderungen bei ähnlichen Vegan-Angeboten anderer Läden ist zu vermuten, dass das Eis vielleicht gar keine ganze Woche zu haben sein wird, sondern sich viel schneller ausverkauft.

Gute Nachrichten aber auch für Leute, die nicht im Aldi-Nord-Land leben: Magnum hat schon angekündigt, das vegane Eis dauerhaft und flächendeckend an deutsche Supermärkte auszuliefern. Wer es also bei sich vor Ort noch nicht direkt findet: Nachfragen hilft immer.

Falls euch das vegane Magnum diesmal noch durch die Lappen geht: So findet ihr überall veganes Eis.

Ernährung

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Die meisten veganen Mahlzeiten werden von Nichtveganern gegessen

Veganes Essen ist endgültig im Mainstream angekommen. Eine neue Studie zeigt, dass die meisten veganen Gerichte von nicht veganen Menschen gegessen werden.

Die Memes kennen wir inzwischen alle: ein Foto von einem Stück Obst, einem Teller Nudeln mit Tomatensoße oder einer Portion Pommes und dazu der alte Allesesser-Spruch: „Ich hab noch nie was Veganes gegessen.“ Stimmt halt auch einfach, dass der Satz nicht viel Substanz hat, wenn man an die ganzen Dinge denkt, die ganz von alleine vegan sind und dabei null nischig oder merkwürdig oder was für Vorurteile es sonst so gibt.

Eine neue Studie aus Großbritannien zeigt jetzt, dass sogar ein Großteil der veganen Mahlzeiten von Nichtveganern gegessen wird. 4,4 Milliarden vegane Abendessen wurden dort 2018 laut der Studie gegessen, eine Steigerung um 150 Millionen zum Vorjahr. Und 92 Prozent der veganen Mahlzeiten werden von Menschen gegessen, die keine Veganer sind.

Was heißt das jetzt? Zuerst einmal ist es ein gutes Zeichen, denn vermutlich waren unter den veganen Mahlzeiten nicht nur „zufällig vegane“ wie Bananen oder Pasta Napoli, sondern vielleicht auch tierfreie Bowls oder Veggie-Burger, die man inzwischen ja in fast jedem Supermarkt bekommt. Das alles zeigt, dass die Menschen ihre Scheu vor veganem Essen und die Vorurteile dagegen ablegen. Solange sie nur ab und zu mal vegan essen, heißt es aber wohl auch, dass sie das Problem noch nicht ganz verstanden haben. Denn auch für „nur ganz wenig Fleisch“ oder „nur ab und zu mal Milch“ werden Tiere getötet. Wir sind also auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel.

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