Veganfreundlichste Mensa 2016: Das sind die Gewinner

Die Uni ist stressig genug, da will man sich nicht auch noch um Tiere im Essen sorgen. Diese Mensen machen Veganer glücklich.

Es soll tatsächlich noch Unis geben, an denen Veganer nichts außer Dosenerbsen und schwarzem Kaffee bekommen. Zum Glück sieht es in den meisten Städten aber inzwischen viel besser aus. Das jährliche PETA-Ranking der veganfreundlichsten Mensen zeigt, welche Studentenwerke besonders viel Plan von veganem Essen haben.

Bewertet wird danach, ob es täglich mindestens ein warmes veganes Gericht gibt, ob das Studentenwerk vielleicht sogar eine komplett vegetarische oder vegane Mensa betreibt, wie es mit veganen Snacks und Pflanzenmilch aussieht und ob das Küchenpersonal in veganer Ernährung geschult ist, damit die Quinoa-Bratlinge am Ende nicht allem guten Willen zum Trotz nach Holzwolle schmecken. Punkte gab es außerdem für vegane Aktionswochen und Veggietage.

Ganz vorne liegen unter anderem die Studentenwerke Augsburg, Berlin, Bochum, Mainz und Leipzig, die zum Beispiel mit veganen Burgern oder indischen Gemüsetöpfen zeigen, dass Veganer nicht an der Salattheke versumpfen müssen. Gute zweite Plätze gab es unter anderem für Köln und Aachen, und einen Anerkennungsstern unter anderem für Münster und Frankfurt am Main.

Ihr wollt wissen, wie eure Mensa abgeschnitten habt? Das komplette Ranking gibt es drüben bei PETA. Und mit unseren Tipps könnt ihr für mehr vegane Gerichte an eurer Uni sorgen.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Von diesem englischen Fußballverein können deutsche Teams noch was lernen

Der wohl erste komplett vegane Fußballverein der Welt zeigt, wie Rasenballsport und Tierrechte zusammenpassen.

Die Forest Green Rovers aus England spielen zwar in der vierten Liga, aber das Drumherum ist erstklassig. Laut einem Bericht gibt es im Stadion der Rovers nur veganes Essen und Getränke, der Vorsitzende des Vereins Dale Vince lebt selbst vegan. Es war eine Entwicklung: Zuerst flog rotes Fleisch, dann Fisch und später alle weiteren tierischen Produkte vom Speiseplan. Sogar bei der Rasenpflege nimmt der Verein Rücksicht auf Tiere, denn es kommen keine Insektizide oder andere Chemikalien zum Einsatz, zum Bewässern dient gesammeltes Regenwasser.

Auch wenn sich hierzulande einiges in den Fußballstadien tut – das jährliche Stadionranking zeigt euch, wo ihr in der Halbzeit am besten vegan essen könnt – kann da noch wesentlich mehr gehen. Der Verein aus England macht es vor. Und wieso nicht Mal die großen Fleischproduzenten als Sponsoren von Werbebanden oder Trikots kicken?

Euch hat das Fußballfieber gepackt? Wir haben da ein paar Tipps.