Von diesen Marken gibt es vegane Tiefkühlpizza

Auf dem Markt für vegane Tiefkühlpizza ist noch viel Platz. Diese machen immerhin einen Anfang.

Fanpizza und Pizza-Bruschetta von Lidl

Die Crowd hat entschieden und die vegane Pizza mit Spinat, Champignons und Kirschtomaten zur Fanpizza gewählt. Inzwischen gibt es das Teil, das mit unter zwei Euro unschlagbar günstig ist, in einigen Filialen dauerhaft im Sortiment. Neuerdings gibt es auch eine vegane Bruschetta-Pizza, haltet also die Augen offen und fragt in eurem Markt nach, wenn ihr sie nicht findet.

Pizza Pesto und Pizza Peperoni von Natural Cool

Die Bioladen-Version von veganer Tiefkühlpizza gibt es in zwei Sorten. Pizza Pesto kommt mit veganem Käse, Pesto und Kirschtomaten, Pizza Peperoni mit veganer Wurst, Zucchini, Paprika und Mais.

Pizza Vegana und Pizza alla California von Veganz

Statt immer nur Tiefkühlkram aus den USA zu importieren, hat das Veganz inzwischen selbst zwei vegane Pizzen erfunden. Die Pizza Vegana ist mit Gartengemüse und veganem Käse belegt, die Pizza alla California mit veganem Hack, Kirschtomaten, Mais und veganem Käse.

Pizza Vegetal von Valsoia

Eine Pizza, die auch wirklich aus Italien kommt. Mit fünf Sorten Gemüse und als Bonus mit einer käsigen Creme drauf bekommt ihr sie unter anderem in einigen Edeka-Filialen.

Ihr backt lieber selbst? Hier ist der Beweis, dass sich aus allem vegane Pizza machen lässt. Und für alle ohne Backofen empfehlen wir die vegane Pizza bei diesen Fast-Food-Ketten.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Ist Muttermilch vegan?

Menschen sind Tiere, und Veganer trinken nichts vom Tier. Ist es also unvegan, wenn Babys Muttermilch bekommen?

Ja, auch Veganer trinken Milch. Und zwar nicht nur Sojamilch, Hafermilch oder Reismilch, sondern auch tierische Milch – solange sie selbst Babys sind und es sich bei den Tieren um erwachsene Menschen handelt. Wer besonders spitzfindig sein will oder ein paar Mal um die falschen Ecken gedacht hat, könnte auf die Idee kommen, dass es deshalb unvegan ist, Babys zu stillen.

In Wahrheit geht es wie so oft um Freiwilligkeit: Wer Lust hat, sich ein Baby an die Brust oder an eine mit Muttermilch gefüllte Flasche zu hängen, verstößt damit gegen keine einzige Regel der Veganpolizei, sondern nutzt die Milch genau für den Zweck, für den der menschliche Körper sie produziert. Aus Menschen- und Tierrechtssicht falsch wäre es aber, Menschen zwangsweise künstlich zu befruchten, nach der Geburt Mütter und Kinder getrennt voneinander einzusperren und die abgezapfte Milch dann an eine andere Spezies zu verkaufen.

Genau das macht die Milchindustrie mit Kühen. Die würden ihre Milch normalerweise nutzen, um damit ihre Kälber zu füttern, und haben nie zu irgendwas anderem eingewilligt. Ihnen nicht nur die Milch, sondern auch ihre Kinder wegzunehmen, ist absolut falsch. Deshalb trinken Veganer keine Kuhmilch, um solche Praktiken nicht zu unterstützen. Wenn erwachsene Menschen ihre Milch freiwillig abgeben, ist das aber genauso vegan wie Fingernägelkauen oder beim Knutschen Spucke austauschen.

Ihr wollt es mal mit mutterfreier Milch versuchen? Wir haben den Überblick über die verschiedenen Arten von Pflanzenmilch.