Von Oatly gibt es jetzt veganes Eis

Die Cafés haben die Oatly-Leute mit ihrer Barista-Hafermilch schon übernommen. Jetzt sind die Kühltruhen dran.

Wenn es um clevere Marketing-Aktionen geht, haben die schwedischen Hafermilch-Macher von Oatly die Nase meist ziemlich weit vorn. Von selbstironischen Plakaten bis zu den „Post Milk Generation“-T-Shirts, um die sich Besucher bei Events reißen ist Oatly ganz schön weit vorne in Sachen vegan ohne Kompromisse oder Öko-Schick. Jetzt hat eine neue Aktion für Aufsehen gesorgt: Ein Oatly-Eiswagen, der plötzlich in Stockholm auftauchte, um veganes Eis zu verteilen.

Der Anlass für die Aktion: Oatly weitet sein Sortiment aus. Neben normaler Hafermilch, der Barista-Hafermilch, die es inzwischen in vielen Cafés gibt, und anderen Hafermilch-Produkten wie Sahne gibt es bald auch Eis auf Hafermilch-Basis – und das gleich in fünf Sorten. Drei davon sind eher basic und heißen auch so: Totally Basic Chocolate, Quite Ordinary Strawberry und Pretty Average Vanilla. Aber es gibt auch zwei Sorten, die ziemlich aufregend klingen: Really Posh Salty Caramel Hazelnut und Very Fancy Double Chocolate Fudge. Noch ist nicht bekannt, ob und wann es das Eis auch in Deutschland geben wird, aber wir bleiben dran.

Bis dahin vielleicht veganes Cornetto essen?

Ernährung

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Diese Youtuberin isst vom Aussterben bedrohte Tiere

Katzen, Echsen, Reiher... Ah Lin Tuch verdient Geld damit, gefährdete Tiere zu essen.

© Natural Life TV / Screenshot

Auf Youtube anderen Leuten beim Essen zuzugucken ist nichts Besonderes mehr, deshalb hat sich eine Youtuberin etwas besonders Grausames für die Klicks einfallen lassen: Sie isst vom Aussterben bedrohte Tiere. Angeblich will Ah Lin Tuch damit zeigen, wie man in der Wildnis überleben kann, allerdings beteuert sie gleichzeitig, keins der Tiere selbst getötet, sondern sie alle auf dem Markt gekauft zu haben.

Egal, wie sie an die Schlangen, Haie, Eidechsen und die besonders seltene Fischkatze gekommen ist, die sie vor der Kamera isst: Diese Tiere sind vom Aussterben bedroht und gehören absolut nicht auf den Teller. Deshalb hatte Ah Lin Tuch jetzt auch schon mit den Behörden zu tun, nachdem Tierschützer sie anzeigten. Allerdings scheint sie nicht besonders viel daraus gelernt zu haben, denn sie ist fürs Erste auf nicht bedrohte Tierarten wie Hühner umgestiegen – die es aber auch nicht verdient haben, zu leiden und sterben, damit Menschen sie essen können.