Sind VSCO Girls vegane Vorbilder für uns alle?

Was genau ist ein VSCO Girl? Und ist dieser Lifestyle wirklich so nachhaltig und vegan, wie er aussieht?

Schon mal von VSCO Girls gehört? Mit diesem Begriff werden neuerdings Leute bezeichnet, die vor allem auf Instagram einen ganz bestimmten Lifestyle zur Schau stellen – meistens auf Fotos, die mit der gleichnamigen App bearbeitet wurden. Ob man das nun als ernste Sache oder als aus dem Ruder gelaufenen Scherz sieht: Interessant ist, dass die VSCO Girls zwar ziemlich angesagt sind, aber eben auf eine Art, die auf den ersten Blick ganz schön vegan und öko wirkt: Sie tragen Gesundheitslatschen, trinken aus Metallstrohhalmen, benutzen vegane Kosmetik und essen am liebsten Smoothie Bowls. Sollten wir uns sie also alle zum Vorbild nehmen?

Die häufigste Kritik an der VSCO-Girl-Ästhetik ist, dass sie nicht ganz so mühelos zu erreichen ist, wie sie gerne wirkt. Denn mit dem Begriff sind ganz bestimmte Marken verbunden, deren Produkte meist gar nicht so günstig sind – ein bestimmter Rucksack, eine bestimmte wiederverwendbare Trinkflasche, bestimmte kabellose Kopfhörer. Das können sich erstens viele Menschen gar nicht leisten, und zweitens ist es auch nicht nachhaltig, sich die „richtige“ Trinkflasche zu kaufen, obwohl man schon zwei andere im Schrank stehen hat. Außerdem gehören oft auch Ledersandalen und Lippenpflege mit Bienenwachs zum Look – Produkte also, für die Tiere gequält und getötet werden. Vegan ist das nicht.

Warum reden wir also überhaupt über VSCO Girls? Weil wir von diesem Phänomen tatsächlich zwei Dinge lernen können. Erstens: Wer nachhaltig und vegan leben möchte, muss sich damit schon längst nicht mehr als komischer Außenseiter fühlen, sondern kann auch auf Instagram ziemlich gut ankommen. Und zweitens: Dabei sollte es trotzdem nicht um bestimmte Produkte gehen, sondern darum, sich zu informieren und nachzudenken. Sich irgendwelchen Kram kaufen, den man bei anderen Leuten gesehen hat, ist nicht immer die beste Idee. Sich aber von einer schön gemachten Smoothie Bowl dazu inspirieren zu lassen, selbst den Mixer anzuwerfen, schon.

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Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

Gola bringt vegane Sneaker heraus

Die britische Sportmarke geht mit der Zeit und hat eine ganze Reihe unterschiedlicher veganer Sneaker-Modelle entworfen.

© Golaclassics / Instagram

Und dabei ist die Marke konsequent: Die neuen Sneaker, zu denen minimalistische weiße Canvas-Modelle genauso gehören wie der Retro-Turnschuh Vegan Tennis Mark Cox Trainer, sind laut Firmenaussage komplett ohne Materialien oder Bestandteile aus Tieren hergestellt. Während bei anderen Stoffschuhen nicht immer sicher ist, woraus zum Beispiel der Kleber besteht, garantiert Gola im britischen Onlineshop mit dem Vegan-Logo, dass hier keinerlei Tierprodukte verarbeitet wurden.

Der Vegan Tennis Mark Cox Trainer von Gola
© Golaclassics / Instagram

Damit geht die Marke mit der Zeit – schließlich wollen viele Leute nicht mehr dafür verantwortlich sein, dass hinter ihren Schuhen Tierquälerei steckt. Für Leder beispielsweise werden jährlich mehr als eine Milliarde Tiere geschlachtet. In Deutschland wird fast jede zehnte Kuh nicht richtig betäubt, bevor ihr die Kehle aufgeschnitten wird. Und wer immer noch glaubt, Leder sein ein Naturprodukt, informiert sich lieber mal über die Laugen und Schwermetalle, die mit Leukämie und Lungenkrebs in Verbindung gebracht werden. Wer vegane Sneaker trägt, setzt ein Zeichen gegen diese Zustände.

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