Warum auch betrunken nichts über veganes Essen geht

In Partynächten fallen einige der schlechtesten Entscheidungen, aber auch einige ziemlich gute. Veganes Essen gehört in jedem Fall zu den besten.

Foto: Yutacar

Bowls als Basis

Klar kann man auch beim Vorglühen schon Unsinn machen und sich mit Chips oder Trashfood vollstopfen, aber solange noch ein paar Synapsen funken, kann man die auch nutzen, um eine vegane Bowl aus Vollkorngetreide, Grünzeug, Eiweiß und gesundem Fett zusammenzubasteln. Das hält den Blutzucker bei Laune und sorgt für eine ordentliche Grundlage, ohne dass sich der Körper an tierischem Eiweiß abrackern muss.

Tierfrei trinken

Super Faustregel für Drinks: Einfacher macht weniger Schädel. Je mehr (mit Knochen geklärte) Fruchtnektare, (aus kaputten Eutern gezapfte) Milchprodukte und (aus Läusen gequetschte) Farbstoffe in Getränken stecken, desto mehr Zucker und sonstige Kopfschmerzbeschleuniger schwimmen meist auch darin herum. Also lieber bei simplen Longdrinks, Bier oder veganem Wein als bei mysteriösen Cocktails bleiben, davon haben alle was.

Durstanreger

Manche Leute schaffen es von alleine, zwischen jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser zu kippen, andere müssen sich dazu ein bisschen austricksen. Am besten geht das ganz klar mit salzigen Snacks, die im besten Fall noch ein paar Mineralien mitbringen. Was ein Zufall, dass Nüsse (oder nach Geschmack auch Essiggürkchen) das alles leisten und außerdem vegan sind!

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Auf den Magen

Je später der Abend, desto unüberlegter. Mit ein bisschen Party im Kopf kommt man da schon mal auf die Idee, Sachen roh zu essen, die eigentlich gekocht gehören, sich an zweifelhaften Imbissbuden die letzten Reste vom Grill kratzen zu lassen oder Kochexperimente zu starten, bei denen Verbrennungen noch zu den besseren Ausgängen gehören. Die gute Nachricht: Von halb garen Möhren hat noch niemand Salmonellen bekommen. Die feiern nämlich am liebsten auf Tierprodukten. Wer also bei veganem Essen bleibt, hängt am Ende der Nacht vielleicht einmal weniger über der Kloschüssel.

Elektrolytstäbchen

Oder halt: Pommes. Das beste Heimwegsessen für alle Gelegenheiten vereint mit Kohlenhydraten, Fett und Salz alle nächtlichen Nährstoffe und ist außerdem so gut wie immer vegan. Wer sich also nicht gerade auf Mittelalterfesten herumtreibt, auf denen die Pommes im Wildschweinmagen frittiert werden, kann hier ganz wenig falsch machen und lebt damit immer noch besser als die Dönermeute.

Katerkiller

Es soll immer noch Leute geben, die eine große Portion Cholesterin für die beste Lösung am Morgen danach halten. In Wahrheit helfen auch beim Runterkommen am besten Lebensmittel ohne Tiere drin. Kokoswasser beispielsweise füllt den Mineralspeicher wieder auf, vegane Misosuppe besteht zum großen Teil aus sehr sinnvollem Wasser und tut dem angeschlagenen Magen gut, und dass Bananen nicht nur Dehydrationskrämpfe wieder in Ordnung bringen, sondern sich außerdem sehr praktisch im Bett essen lassen, ist ja inzwischen auch bekannt.

Natürlich soll das alles hier keine Aufforderung zum Trinken sein. Wir sagen nur: falls. Und falls es statt Alkohol lieber Smoothies, Shakes oder Koffeingetränke sein sollen, umso besser.

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Gut Ding – Vegane Aufstriche mit Persönlichkeit

Eigentlich essen Veganer aus Prinzips nichts, das einen Namen hat. Für die Aufstriche von Gut Ding kann man aber schon mal eine Ausnahme machen.

Für jeden einzelnen ihrer Aufstriche haben Agapi und Rado von Gut Ding sich eine eigene Persönlichkeit ausgedacht. Da gibt es die schlicht elegante Cashew-Pastete Greta, Toni mit pikantem Tomatengeschmack, Sefa mit Curry und Datteln und das Balsamico-Zwiebel-Chutney Bolle. Alle Sorten sind bio und vegan und stecken in kleinen Weckgläsern, die nicht nur hübsch aussehen, sondern ihren Inhalt auch umweltfreundlich ewig haltbar machen.

Im Kühlregal der Bioläden, die Gut Ding im Sortiment haben, gibt es außerdem die gekühlten Aufstriche Schnucki, Samt, Schmauch und Nett. Und das Piment d’Espelette ist bei den Chilis im Gewürzregal zu finden.

Wo genau es Gut Ding zu kaufen gibt, weiß der Ladenfinder: gutding.org/wo-zu-kaufen/