Warum Butter das klimaschädlichste Lebensmittel ist

Jetzt wollen uns die Veganer auch noch die Butter vom Brot nehmen? Ja, denn die macht nicht nur Tiere kaputt, sondern auch das Klima.

Als würde es nicht reichen, dass Butter aus Milch gemacht wird, mit der Kühe eigentlich ihre Babys großziehen wollten. Die werden ihnen stattdessen kurz nach der Geburt weggenommen, eingesperrt und entweder direkt getötet und zu Kalbfleisch verarbeitet oder künstlich befruchtet, damit sie selbst als Milchkühe benutzt werden können.

Falls jemand trotzdem noch mehr Argumente braucht, das mit den Tierprodukten sein zu lassen, bitte sehr: Butter ist das klimaschädlichste Lebensmittel überhaupt. Ein Kilo Butter ist an über 23 Kilo CO2 Schuld. Bei Kartoffeln beispielsweise sind es nicht mal 200 Gramm, bei Tofu nur ein Kilo. Woran das liegt?

Butter zerstört Wälder

Es stimmt schon, dass für den Sojaanbau die Regenwälder abgeholzt werden – aber nicht, um daraus Tofu für Veganer zu machen, sondern um damit Tiere zu füttern. Weil es ziemlich ineffizient ist, Soja und Getreide durch Kühe zu jagen, statt es selbst zu essen, werden dafür riesige Flächen verbraucht. Dem Weltklima tun abgeholzte Bäume natürlich gar nicht gut.

Butter verschwendet Ressourcen

Neben den Lebensmitteln, die als Tierfutter draufgehen, statt direkt Menschen zu ernähren, verbraucht die Milchindustrie auch Unmengen an Wasser, Bodenflächen und Energie.

Butter erzeugt Treibhausgase

Wo viele Tiere sind, wird auch viel verdaut. Die weltweite Tierwirtschaft sorgt jährlich für mindestens 32 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid und außerdem für riesige Mengen an Methan und Stickoxid, die drei klimarevelantesten Treibhausgase also, die entweder direkt durch die Ausscheidungen der Tiere in der Umwelt landen oder indirekt durch Produktionsprozesse wie die Abholzung der Wälder. Umweltschädlicher geht es kaum noch.

Butter ist stark verarbeitet

Und warum ist jetzt Butter schlimmer als andere Milchprodukte? Ganz einfach, weil sie besonders konzentriert ist. Um Kuhmilch in Butter zu verwandeln, sind viele einzelne Schritte nötig, für die jeweils Energie draufgeht und bei denen immer weniger übrigbleibt. Extrem viel Einsatz für extrem wenig Lebensmittel also.

Ihr glaubt nicht, dass ihr ohne Butter könnt? Unser Vegan Kickstart zeigt euch, wie es geht.

Vegan Kickstart
Der erste Schritt
Bereit, das mit dem veganen Leben mal auszuprobieren? Es ist gar nicht schwierig, versprochen. Unser Vegan Kickstart versorgt euch 30 Tage lang mit Tipps und Infos, und euer persönlicher Vegancoach steht euch bei Fragen per Mail oder Whatsapp mit Rat und Tat zur Seite. So schafft wirklich jeder 30 Tage ohne Tiere im Essen. Und danach? Entscheidet ihr selbst.

Mit dem Absenden des Formulars stimme ich der personenbezogenen Datenspeicherung zu.

Sei dir sicher: Deine Daten werden gemäß den Vorschriften des Datenschutzes verarbeitet und genutzt. Du kannst deine Zustimmung selbstverständlich jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen. Unseren Datenschutzbeauftragten erreichst du unter datenschutz@peta.de oder unter der oben stehenden Adresse.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.

Vegan im Biergarten

Veganes Essen gibt es nicht nur in veganen Läden. So werdet ihr im bayerischen Biergarten satt.

Selbst versorgen

Das Gute am Biergarten: Man darf sein eigenes Essen mitbringen. Statt beispielsweise Obazda mit massig Tier drin bestellen zu müssen, kann man den also einfach selbst machen und einpacken.

Brezen checken

Manche Hersteller bilden sich etwas darauf ein, Schweineschmalz in ihre Brezen zu packen. Andere produzieren ganz simpel ohne. Es lohnt sich also immer, nachzufragen.

Nach Kartoffelsalat fragen

Im Gegensatz zum nordischen Kartoffelsalat mit Eiermayonnaise wird der in Süddeutschland traditionell mit Essig, Öl und Brühe angemacht. Solange es sich dabei nicht um Hühnerbrühe handelt, ist er also oft ganz von allein vegan.

Rettich und Radieschen bestellen

Ein Klassiker auf fast jeder Biergarten-Speisekarte. Manche Wirte mischen dazu umständliche Dressings aus Tier zusammen, aber oft gibt es Rettich oder Radieschen ganz schlicht und vegan zu Brot – das man dann natürlich lieber ohne Butter drauf bestellt.

Trinken

Dafür geht man ja erst hin. Zum Glück sind nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraute Biere automatisch vegan. Und auch viele der üblichen Softdrinks enthalten nichts Tierisches. Wer sichergehen will, schaut kurz im Einkaufsguide vorbei.

Ihr esst lieber indisch? Oder braucht eigentlich nur Kaffee zum Leben?