Warum das Coachella das beste vegane Festivalessen hat

Rührbohnen-Burritos, Ramen mit veganem Ei, veganes Honigeis in Schwarz – wir sind dann mal in der Wüste.

Das Coachella ist längst nicht mehr nur für seine hochkarätigen Musikacts bekannt (dieses Jahr tritt unter anderem Beyoncé auf), sondern auch als ultimatives Lifestyle-Festival, bei dem sich die Reichen und Schönen und die ganz Normalen in der kalifornischen Wüste treffen, um von dort aus beneidenswerte Instagram-Fotos in die Welt zu schicken. Der neueste Neidfaktor dieses Mal: das vegane Essen.

Denn anders als viele andere Festivals, bei denen man höchstens die Wahl zwischen Falafel, Pommes und einem selbst mitgebrachten Apfel hat, fährt das Coachella richtig viel Veganes auf. Fürs kommende Wochenende haben sich unter anderem Ramen Hood (ein legendärer Ramen-Laden, der das vegane Ei erfunden hat), Mobys Restaurant Little Pine, die Eisdiele Van Leeuwen (die vegane Sorten wie schwarzes Honeycomb-Eis im Sortiment hat), Just (die veganes „Rührei“ aus Bohnen in Burritos packen) und die veganen Metzger Herbivorous Butcher angekündigt.

Von so einer Auswahl können wir hier oft nur träumen. Wer dieses Jahr keinen Trip nach Kalifornien geplant hat, sollte also vielleicht jetzt schon mal anfangen, aufs nächste Jahr zu sparen…

Und für alle Selbstversorger diesen Sommer: Hier sind 6 Snacks, die jedes Festival retten.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

8 komplett unblumenkohlige Dinge, die ihr aus Blumenkohl machen könnt

Blumenkohl steckt voller Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Wer ihn pur zu öde findet, verkleidet ihn einfach als Sushi, Pizza oder Kroketten.

Reis

Normaler Reis ist auch super, aber warum nicht mal mit Blumenkohlreis experimentieren? In der Küchenmaschine geschreddert sieht Blumenkohl genau wie weißer Reis aus und macht sich so nicht nur in Sushi und Sushi-Bowls gut, sondern auch als Grundlage für extra gemüsige Gemüsepfannen.

Schnitzel

Dicke Blumenkohlscheiben kurz blanchieren, panieren und schön ausbraten – fertig ist das oldschooligste vegane Schnitzel, das man sich vorstellen kann. Nicht unbedingt Health Food, aber immerhin Gemüse.

Wings

Wer den Superbowl gucken kann, kann auch Wings essen – nur lieber welche aus Blumenkohl als welche aus Hühnerflügeln. Mit Barbecue-Soße ist das Rezept ganz schnell gemacht.

Pizza

Paleo-Leute haben schon länger entdeckt, dass sich aus Blumenkohl ein ziemlich guter Pizzaboden machen lässt, nehmen aber oft noch Eier zum Binden. Dabei geht das mit Leinsamen genauso gut, und anschließend lässt sich sowieso alles draufpacken, was man sich vorstellen kann.

Kartoffelpüree

Gemischt mit Kartoffeln oder solo gestampft: Blumenkohlpüree ist die perfekte Beilage zu veganen Rouladen, geröstetem Gemüse oder sonstigen Feierlichkeiten.

Kroketten

Im Supermarkt gibt es zum Glück eine ganz gute Auswahl an veganen Kroketten, aber die sind halt nicht aus Blumenkohl und selbstgemacht. Wer will, mischt nicht nur Kichererbsenmehl und Gewürze rein, sondern auch eine Handvoll veganen Reibekäse – und Dipps wie Guacamole und Ketchup sind sowieso gesetzt.

Hummus

Es gibt Veganer, denen ihr Hummus so heilig ist, dass sie bloß nichts außer Kichererbsen, Tahin, Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch und Gewürzen in die Schale lassen – und solche, die am liebsten tausend Varianten ausprobieren. Wer weiß, vielleicht landet Blumenkohlhummus ja auf der persönlichen Top 10 der besten Hummusse?

Käse

Nichts gegen die weltbeste vegane Käsesoße, aber wem Kartoffeln und Karotten noch ein Gemüse zu wenig sind, der kann easy um Blumenkohl ergänzen und damit gleich noch ein paar Vitamine mehr unterbringen, ohne dass es irgendwie „gesund“ schmeckt.

Und warum nicht einfach „normalen“ Käse essen? Wegen dieser Praktiken der Milchindustrie zum Beispiel.