Warum es doch was bringt, wenn ihr demonstrieren geht

Habt ihr manchmal das Gefühl, dass ihr allein machtlos seid? Dass euer Handeln nichts bringt? Hier erklären wir euch, warum diese Zweifel völliger Quatsch sind.

An Greta Thunberg kommt momentan keiner vorbei. Die 16-jährige Veganerin ist das Gesicht einer ganzen Klimabewegung. An einem Tag geigt sie Politikern auf dem Klimagipfel die Meinung, am anderen Tag trifft sie sich mit Leonardo DiCaprio, um Pläne für eine umweltfreundlichere Zukunft zu schmieden. Kein Zweifel: Greta Thunberg hat die Macht, Großes zu bewirken. Doch lasst euch davon nicht täuschen: Vor gut einem Jahr kannte sie noch kein Mensch.

© Gretathunberg / Instagram

Stellt euch vor, auch Greta hätte sich gedacht, es würde „nichts bringen“, demonstrieren zu gehen. Schließlich war sie damals völlig allein und unbekannt. Dann hätte sie niemals eine Protestwelle auslösen können. Sie hätte niemals vor Politikern gesprochen oder Menschen zu einem umweltfreundlicheren Leben bewegt.

Doch glücklicherweise ist sie vor über einem Jahr von der Schule ferngeblieben. Sie hat sich völlig allein vor das Parlamentsgebäude in Stockholm gesetzt, um für das Klima zu demonstrieren. Auf ihrem selbstgebastelten Schild stand: „Schulstreik für das Klima.“

© Mika Regneri

Greta Thunberg ist der Beweis, dass Aktivisten die ganze Welt verändern können. Ihr werdet vielleicht nicht weltberühmt, aber euer Handeln kann (und wird) andere Menschen beeinflussen. Tretet noch heute dem PETA Streetteam bei, um gemeinsam mit uns für die Rechte der Tiere zu demonstrieren. Auch an den Fridays-for-Future-Demos nehmen wir teil. Wenn ihr eine eigene Demo organisieren wollt, dann schickt uns gerne eine E-Mail und wir versorgen euch kostenlos mit Infomaterial.

Macht die Welt zu einem besseren Ort für alle Lebewesen, indem ihr die Augen vorbeigehender Passanten öffnet und die Entscheidungen ganzer Unternehmen beeinflusst. Kleines Beispiel gefällig? Nachdem unsere Streetteams ein Jahr lang vor den Thomas-Cook-Filialen demonstriert haben, werden dort nun endlich keine Eintrittskarten mehr für Meeresparks verkauft.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Vegan bei Mosch Mosch

Die japanisch inspirierte Restaurantkette Mosch Mosch hat viel Veganes auf der Karte – darunter Gerichte mit Tofu, Tempeh und Beyond Meat.

Ein bisschen größer hätte Mosch Mosch das winzige „V“ auf der Speisekarte zwar gestalten können, aber immerhin: Es taucht ganz schön oft auf. Die japanisch angehauchte Restaurantkette mit Filialen in Frankfurt, Mainz, Oberhausen und anderen Städten hat ein richtig gutes veganes Angebot.

Auf der Karte stehen neben veganer Miso-Suppe, Tofu-Gyoza, Tempeh-Curry, Poké-Bowls, Glasnudelsalat und Ramen beispielsweise auch Udon-Nudeln mit Gemüse und Beyond-Meat-Burgerpatty. Fehlt eigentlich nur noch ein veganes Dessert – falls das nach dem ganzen Durchprobieren überhaupt noch reinpasst.

Noch viel mehr veganes Essen in so ziemlich jeder Stadt findet ihr in unserem Fast-Food-Guide.