Warum es auf Shutterstock keine Fotos von tanzenden Affen mehr gibt

Tierquälerei ist kein gutes Image.

Wer online etwas bebildern will, aber selbst gerade kein passendes Motiv zur Hand hat, greift oft auf Stockfoto-Seiten zurück. Plattformen wie Shutterstock stellen alle möglichen Bilder zu allen möglichen Themen bereit – aber keine mehr von Affen, die tanzen, im Büro sitzen oder Sonnenbrillen tragen.

Kein Problem: Menschen, die sich freiwillig für Stockfotos ablichten lassen

Damit setzt Shutterstock ein wichtiges Zeichen gegen Tierquälerei. Denn für solche Fotos werden meist besonders junge Affen aus ihrer natürlichen Umgebung gerissen und zu Posengezwungen, die nichts mit ihnen zu tun haben. Außerdem fördern diese Bilder die Vorstellung, dass es okay ist, Affen als lustige Haustiere oder Spielzeuge zu sehen statt als Tiere mit eigenen Bedürfnissen.

Im Einzelnen verboten sind auf Shutterstock ab sofort Bilder von Affen, die

  • Kleidung oder Accessoires wie Hüte oder Sonnenbrillen tragen
  • in einem Studio oder einer menschlichen Umgebung wie einem Büro oder einem Zirkus gezeigt werden
  • antrainiertes oder unnatürliches Verhalten wie Tanzen oder Kunststücke zeigen
  • unnatürliche Interaktionen mit Menschen wie Handhalten oder auf dem Arm gehalten werden zeigen

Auch gephotoshoppte Bilder, die solche Motive zeigen, sind nicht mehr erlaubt, weil Shutterstock zurecht findet, dass auch sie ein falsches Bild der Tiere zeigen. Daran können sich andere Stockfoto-Seiten ein Beispiel nehmen.

Statements gegen Tierquälerei gehen auch beim Dating: Tinder spricht sich gegen Tiger-Selfies aus.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Prince Harrys Jagd in Brandenburg hat 15 Wildschweine getötet

Während Meghan Markle sich für Tiere einsetzt, geht ihr Verlobter auf die Jagd. Gemeinsam mit Freunden hat Prince Harry Wildschweine erschossen.

© DoD News CC BY 2.0

Wenn sich Royals treffen, dann geht es meist um öffentliche Auftritte, gute Zwecke oder spektakuläre Hochzeiten. Bevor seine eigene mit Meghan Markle im nächsten Jahr ansteht, hat Prince Harry aber noch heimlich den Erbprinzen Franz-Albrecht Oettingen-Spielberg in Brandenburg besucht – um gemeinsam mit ihm und anderen Freunden Jagd auf Wildschweine zu machen.

Wer genau welches Tier getötet hat, ist nicht bekannt, insgesamt sind bei der Jagd in der Nähe von Görlsdorf aber 15 Wildschweine erschossen worden. Das passt so gar nicht zum Image des modernen englischen Prinzen, der sich für Menschenrechte engagiert und statt einer Adligen eine amerikanische Schauspielerin heiraten wird. Und zu der passt es auch nicht: Meghan lebt unter der Woche vegan und setzt sich für Hunde aus dem Tierheim ein. Bleibt zu hoffen, dass sie ihrem Zukünftigen erklärt, was das Problem an der Jagd ist.

Auch wenn ihr nicht selbst jagen geht: Wildfleisch zu essen ist nie eine gute Idee.