Warum es sich immer lohnt, für ein Arabic nach Dortmund zu fahren

Den besten Vegankram gibt es immer da, wo man gerade isst. Die Dortmunder bauen aus Sojachunks, Spezialsoße und Fladenbrot ein großartiges Wrap namens Arabic.

Angefangen hat damit der Legende nach der Kartoffellord, der eventuell gar kein echter Mensch war, aber inzwischen gibt es die Dortmunder Spezialität auch in anderen Imbissen, die sich auf Kartoffeln und Gerolltes verstehen. Neben Falafel, Backkartoffeln und anderen Gerichten, die man auch sonstwo bekommt, steht da oft das Arabic auf der Karte.

Hinter dem eher unklaren Namen verbirgt sich ein selbstgebackenes dünnes Fladenbrot, in das gut gewürzte Sojachunks, Salat, Tomaten und Zwiebeln zusammen mit einer hausgemachten Spezialsoße eingerollt werden. Klingt gar nicht so spektakulär, hat aber schon so einige Neuveganer bei der Stange gehalten und sorgt regelmäßig dafür, dass Weggezogene doch wieder einen Ausflug ins Ruhrgebiet machen. Wer die grandiose Mischung aus herzhaftem Sojaeiweiß, feiner Schärfe und genau der richtigen Dosis an Alibigemüse einmal probiert hat, kommt so schnell nicht mehr davon los.

Das Dortmunder Arabic: Selbstgebackenes dünnes Fladenbrot, mit Sojachunks, Salat, Tomaten, Zwiebeln und hausgemachter Spezialsoße

Zwar versuchen immer wieder Leute, hinter die Rezeptur zu kommen, um sich ihr Arabic selbst zu rollen, aber so richtig reicht bisher keine der Kopien ans Original heran. Vielleicht trauen sich die Imbisse anderer Städte auch deshalb gar nicht erst, sich am Arabic zu versuchen.

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Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.

Ist Zucker vegan?

Immer wieder kommen Gerüchte auf, dass weißer Zucker nicht vegan ist, weil er mit Knochenkohle geweißt wird. Stimmt das?

Wer versucht, sich näher mit tierischen Inhaltsstoffen zu beschäftigen, stößt immer wieder auch auf weißen Zucker. Angeblich wird der mit Knochenkohle entfärbt und wäre demnach nicht vegan und nicht mal vegetarisch.

Für Länder wie die USA trifft das in einzelnen Fällen tatsächlich zu. Dort setzen Zuckerhersteller Kohle aus verbrannten Kuhknochen als Filter ein, um Zucker zu entfärben. Manchmal wird anschließend wieder Farbe hinzugefügt, um braunen Zucker zu erhalten. Auf der Packung muss der Filterstoff nicht angegeben werden, daher kann man sich bei Zucker, den man in den Staaten kauft, tatsächlich nicht sicher sein, ob er durch Tierkohle gefiltert wurde.

Anders sieht es in hierzulande aus. Deutsche Raffinerien haben per Selbstauskunft bestätigt, dass sie nur pflanzliche Komponenten benutzen, um Zucker zu entfärben. Zucker von deutschen Herstellern ist also vegan.

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