Warum es so wichtig ist, für Tierrechte auf die Straße zu gehen

Gegen Tierleid muss etwas unternommen werden, das ist klar. Online-Petitionen sind da wichtig. Warum Tiere euch auch auf der Straße brauchen, erfahrt ihr hier.

Aufmerksamkeit

Eine Demo kann kein Passant so schnell ignorieren – im Gegensatz zu Beiträgen auf Facebook. Wenn derjenige dann noch einen Flyer nimmt, habt ihr schon viel erreicht und ihn eventuell zum Umdenken gebracht.

Tierrechte zum Thema machen

Mit Aktionen erreicht ihr Menschen, die sich normalerweise nicht mit dem Thema der Demo auseinandergesetzt hätten. So schafft ihr, dass die Thematik in den Köpfen vieler unterschiedlicher Menschen ankommt.

Pressewirksamkeit

Wenn ihr vor der Demo im Internet ordentlich Wirbel dafür macht und auch Pressemitteilungen rausschickt, habt ihr gute Chancen, dass die Presse reagiert. Das bringt euch noch mehr Aufmerksamkeit für das Thema. Als Tipp am Rande: Je ausgefallener und kreativer eine Aktion ist, desto höher sind die Chancen, dass die Presse vorbeikommt.

Gemeinschaftsgefühl

Es ist gut zu wissen, dass es noch viele andere Menschen in eurem Umfeld gibt, die ähnlich gestrickt sind wie ihr. In einem Team, wo Menschen ähnlich denken, haben sich schon viele Freundschaften gebildet. Und gemeinsam könnt ihr viel bewirken.

Netzwerk stärken

Durch Demos für Tierrechte lernt ihr viele Menschen und andere Organisationen kennen, die eure Meinung teilen. So ist schon die ein oder andere Großdemo entstanden. Gemeinsam seid ihr stärker. Je mehr, desto besser.

Teil eines großen Ganzen

Trotzdem sind kleine Demos superwichtig! Die vielen kleinen Demos sind Teil der Tierrechtsbewegung. Keiner kommt an euch vorbei.

Ihr seht, Petitionen zu unterschreiben und Artikel zu teilen ist zwar wichtig, aber es gibt noch mehr, was ihr für Tiere tun könnt. Gemeinsam auf der Straße erreicht ihr viele Menschen, für die es zu leicht ist, bei einem Beitrag auf Facebook einfach weiterzuscollen. Tiere haben keine Stimme, also nutzt eure, um für sie laut zu sein.

Überzeugt? Dann kommt zu uns ins PETA ZWEI Streetteam.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

So leiden Tiere für Hollywood-Filme

Die Tiere, die Gary Gero trainiert, spielen auch in „Harry Potter“ oder „Game Of Thrones“ mit. Abseits der Leinwand leben sie unter schlimmen Bedingungen.

© PETA USA

Das Video, das ein Ermittlerteam von PETA USA bei Gary Geros Birds & Animals Unlimited (BAU) aufgenommen hat, zeigt tierquälerische Zustände. Eine Eule, die laut Aussagen von Mitarbeitern bei „Harry Potter“ zum Einsatz gekommen ist, lebt da in einem Käfig, dessen Boden komplett mit Fäkalien verdreckt ist. Ein Schwein hat blutige Wunden, die nicht behandelt werden. Pinguine, die im Film „Batman Returns“ mitspielen, bekommen kein sauberes Trinkwasser.

Gary Gero ist einer der bekanntesten Tiertrainer Hollywoods. Er verdient sein Geld, indem er verschiedenste Tiere an Filme und Serien wie „Game Of Thrones“, „Fluch der Karibik“, „The Hangover“ und „Marmaduke“ verleiht. Mit BAU betreibt er eine Trainingseinrichtung in Kalifornien und einen „Gnadenhof“ in Florida. Das Geld, das die Tiere ihm einbringen, setzt er ganz offensichtlich nicht dazu ein, ihnen angemessene Lebensumstände zu ermöglichen.

Die Zustände bei BAU blieben offenbar jahrelang unentdeckt. Wer einen Film oder eine Serie mit Tieren sieht, kann sich also nie sicher sein, unter welchen Bedingungen die Tiere gehalten und trainiert wurde. Deshalb ist es am besten, solche Filme zu boykottieren und stattdessen Filmemacher zu unterstützen, die ohne Tiere oder mit computergenerierten CGI-Tieren arbeiten.