Warum Fischpediküren keine gute Idee sind

Tiere essen ist blöd, schon klar, aber sich von Tieren die Hornhaut abknabbern lassen? Lasst das auch mal lieber sein.

Eine Fischpediküre klingt wie die besten Art, sich gegenseitig auszunutzen: Man selbst wird die rauen Stellen an den Füßen los, und die Fische bekommen dabei auch noch was in den Magen. Win-win, oder?

In Wahrheit tut der Trend, der aus den USA und verschiedenen Urlaubsländern seit einigen Jahren nach Deutschland schwappt, weder Mensch noch Tier besonders gut. Die Fische, bei denen es sich meist um Garra Rufa handelt, werden oft ohne jede Rücksicht auf den Tierschutz in Plastiktüten verpackt und per Post verschickt, sodass viele von ihnen schon sterben, bevor sie überhaupt in den Pediküreläden ankommen. Die Überlebenden werden absichtlich ausgehungert, damit sie überhaupt so verzweifelt sind, Menschenfüße anknabbern zu wollen.

Und auch für Menschen sind Fischpediküren eklig bis gefährlich. Wie man sich vorstellen kann, lässt sich das Wasser zwischen den einzelnen Kunden schlecht reinigen, weshalb nicht nur die Ausscheidungen der Fische, sondern auch alle möglichen Bakterien darin herumschwimmen können – schließlich werden die Pediküren oft speziell für Leute mit Hautkrankheiten empfohlen. Auch die Tiere selbst können Krankheitserreger in sich tragen, die beim Menschen landen. Und dass Fische keine professionellen Pediküristen sind, sollte sowieso klar sein. Immer wieder berichten Kunden von ungleichmäßig abgeknabberter Haut und blutige Stellen, an denen die Fische zu tief genagt haben.

Für eine Pediküre bleibt ihr deshalb lieber beim guten alten Bimsstein. Oder ihr durchstöbert unsere Kosmetikliste nach Marken wie Lush, die vegane und tierversuchsfreie Produkte für babyweiche Füße anbieten.

Kosmetik

Weil Schmerzen nicht schön sind.
Go Vegan!

Lovely Day – Vegane Naturkosmetik aus Neukölln

Bei Lovely Day gibt es für jede Haut die passende Pflege ohne Tierversuche oder tierische Inhaltsstoffe – hübsch verpackt in schlichte Tiegel und Fläschchen.

Auch Naturkosmetik ist nicht automatisch universell verträglich, das hat Josephine Förster schon zu Teenagerzeiten an der eigenen Haut gemerkt. Auch Bio-Essenzen und –Öle können die Haut schließlich reizen oder Allergien auslösen, und sowieso schien es nie die richtigen Produkte zu geben, die gegen bestimmte Hautprobleme helfen, ohne gleich neue zu verursachen. Deshalb hat Josephine Anfang 2016 ihre eigene Marke Lovely Day gegründet.

Seitdem entstehen in ihrem Studio in Neukölln verschiedene Masken, Öle, Seren und Toner, die dank des Apothekerinnenwissens von Josephines Tante hautfreundlich konzipiert sind, und dank Josephines Gefühl für Stil auch noch gut aussehen. Alle Produkte sind vegan, tierversuchsfrei und kommen ohne aggressive Zutaten aus. Vom Kokos-Haaröl (mit einer Art „pflanzlichem Silikonöl“, das die Haare weich und kämmbar macht) über den Hyaluron-Facetoner (mit Rosenwasser und leichter Fruchtsäure) bis zur Charcoal-Manuka-Maske (mit Aktivkohle und Manuka-Öl statt Manuka-Honig) ist für jede Haut etwas dabei.

Die Produkte von Lovely Day gibt es im Onlineshop.