Warum Rassenwahn auch bei Hunden und Katzen schlimm ist

Wer sich Hunde oder Katzen nach einer bestimmten Rasse aussucht, schadet damit nicht nur diesen Tieren, sondern auch denen, die dafür im Tierheim bleiben.

Viele Menschen schaffen sich Tiere bestimmter Rassen an, weil sie sich davon spezifische Merkmale erhoffen oder eine Rasse gerade in Mode ist. Dabei denken sie nicht an die gesundheitlichen Probleme, die so gezüchtete Tiere haben können. „Modehunde“ wie Bulldoggen oder Möpse haben wegen ihrer verkürzten Nasen oft Atemwegserkrankungen. Es gibt Katzen, denen der Schwanz weggezüchtet wird, sodass sie das Gleichgewicht nicht mehr halten können, und Vögel, die vor lauter Federn auf dem Kopf nichts mehr sehen. So lustig das auch auf Instagram aussehen mag – für die Tiere ist es eine Katastrophe.

Wenn solche „Modetiere“ die Erwartungen nicht erfüllen oder ihre Menschen sie nicht mehr halten können, landen sie im Tierheim. Allein in Deutschland müssen Tierheime jährlich 300.000 neue Tiere aufnehmen, obwohl sie längst voll sind.

Im Tierheim warten so viele verschiedene Hunde, Katzen und andere Tiere auf ein neues Zuhause, dass jeder das richtige für sich findet. Für jedes Tier, das man beim Züchter kauft, bleibt aber ein anderes im Tierheim zurück. Das gilt nicht nur für gewinnorientierte Großzüchter und Zoohandlungen, sondern auch für kleine Züchter.

Wer Tiere mag, sollte deshalb nicht zum Züchter gehen, sondern eins aus dem Tierheim adoptieren.

Ihr denkt über ein exotisches Haustier nach? Lasst das lieber. Fische und Einsiedlerkrebse gehören beispielsweise überhaupt nicht in menschliche Häuser.

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Warum Hunde ein Geschirr statt einem Halsband tragen sollten

Viele Leute ziehen ihren Hunden immer noch Halsbänder an. Dabei ist ein Geschirr nicht nur bequemer und gesünder, sondern kann sogar Leben retten.

Wenn ein Hund, der ein Halsband trägt, vor Schreck oder Aufregung an der Leine zieht, dann kann das ziemlich fies enden. Denn jeder Zug am Hals belastet Halswirbelsäule, Luftröhre und Kehlkopf und kann dauerhaft für Schmerzen und Schäden sorgen. Außerdem können sich Hunde aus dem Halsband winden und damit vor allem im Straßenverkehr sich und andere gefährden. Immer wieder kommt es vor, dass Hunde aus ihrem Halsband schlüpfen und überfahren werden.

Mit einem Geschirr passiert das nicht. Die verschiedenen Gurte verteilen den Zug der Leine nicht nur gleichmäßig über den Brustbereich des Hundes und schonen so den Hals, sondern verhindern auch, dass der Hund sich versehentlich losmacht. Außerdem lässt sich der Hund im Notfall am Rückensteg schnell festhalten.

Für jeden Hund gibt es das passende Geschirr. Neben der richtigen Größe sollte man vor allem darauf achten, dass es aus weichem Material besteht, das sich dem Körper anpasst und sich waschen lässt. Am besten gefällt vielen Hunde die Art Geschirr, die sich über den Kopf anziehen lässt, so dass sie die Pfoten nicht heben müssen. Im Fachhandel kann man sich beraten und das Geschirr dem Hund anpassen lassen.