Warum Rührtofu viel mehr kann als Rührei

Und das nicht mal nur aus Tiersicht. Hier sind 6 Gründe, warum alle was davon haben, Tofu statt Eier zu rühren.

Allzeit bereit

Ist doch immer so: Der Heißhunger kommt nachts, am Wochenende oder zu sonstigen Zeiten, an denen schnelle Supermarktbesuche keine gute Option sind. Eier sind nicht dafür gemacht, im Kühlschrank besonders lange „frisch“ zu bleiben, um auf solche Momente zu warten. Ein ungekühltes Stück Tofu hält sich dagegen dank natürlicher Gerinnungsprozesse wochenlang und ist jederzeit auf den Punkt einsatzbereit.

Sortenreichtum

Eier sind Eier, und wer nicht gerade die Nester von Pinguinen oder Schnabeltieren plündert, bekommt nicht so schnell Abwechslung in die Pfanne. Bei Tofu reicht es, statt zum Naturblock zu Räuchertofu, Mandel-Nuss-Tofu, Oliventofu, Paprikatofu, Tomatentofu oder sogar selbst zusammengestelltem Tofu zu greifen, um alles ein ganzes Stück aufzumischen.

Denkt an die Kinder!

Das sagen wir immer, schon klar, aber es stimmt halt auch immer: Die Eier-Industrie hat sich spezielle Hühner zurechtgezüchtet, die extrem viele Eier legen, aber nicht viel Fleisch ansetzen und damit für die Fleischindustrie nicht nützlich sind. Weil aber nur die weiblichen Hühner Eier legen können, werden die männlichen Küken direkt nach der Geburt geschreddert oder vergast. Allein in Deutschland sind das 50 Millionen Küken pro Jahr. Für Tofu stirbt kein einziges Huhn.

Denkt an die Umwelt!

Für Tofu wird der Regenwald abgeholzt? Völliger Unsinn. Die Eierindustrie verschwendet viel mehr Ressourcen, als für den menschlichen Verzehr angebautes Soja das jemals könnte.

Denkt an eure Gesundheit!

Und apropos Mythen: Dass Soja hormonverändernd, grundsätzlich genmanipuliert oder sonstwie ungesund wirkt, ist Quatsch. Was allerdings stimmt: Rührtofu enthält null Cholesterin, ungefähr ein Zehntel des Natriums von Rührei, fast doppelt so viel Protein und mehr als zehnmal so viel Kalzium. Und das alles noch, bevor man Gemüse und sonstigen Vitaminkram drin unterbringt.

Idiotensicher

Bei Rührei muss man darauf achten, dass keine Schale im Essen landet, man nicht versehentlich ein faules Ei erwischt und die flüssige Pampe möglichst so stockt, dass sie sich rühren lässt und eventuelle Salmonellen sterben. Nicht der Gipfel der Kochkunst, aber auch nicht der größte Spaß, wenn man müde oder verkatert am Herd steht. Bei Rührtofu muss man sich schon extrem anstrengen, um irgendwas falsch zu machen, schließlich ist der Sojaklotz von Anfang an fest und gar und muss nur noch ein bisschen gebräunt werden. Das schafft wirklich jeder.

Der Teil mit der Überzeugungsarbeit ist geschafft, fehlt nur noch das beste Rührtofu-Rezept.

Go Vegan!

Ernährung

Warum du dir bewusst machen solltest, was du isst.

Die 6 besten veganen Mayonnaise-Sorten

Lecker geht auch ohne Ei und vor allem ohne Tierquälerei. Wir haben für euch die besten veganen Mayos rausgesucht.

Vegan Mayo von Bedda

Die perfekte Grundlage für veganen Kartoffelsalat. Damit ist jeder Grillabend gerettet.

Vegane Mayo von Emils Bio Manufaktur

Gegrilltes Gemüse schmeckt ja so schon ganz schön lecker. Mit der Emils Mayo? Perfekt!

Salatmayonnaise von Edeka Bio+Vegan

Da freut sich Bauch und Portemonnaie. Diese vegane Mayonnaise gibt es in jedem gut sortierten Edeka.

Salat Mayonnaise von Vitam

Ob Kartoffel- oder Nudelsalat, die Vitam Salat Mayonnaise macht die Sache rund.

Vegane Mayo von Naturata

Die Naturata Mayo aus der Tube ist für Burger oder Sandwiches perfekt dosierbar.

Original Vegenaise von Follow Your Heart

Bock auf ein veganes Thunfisch-Sandwich? Klappt mit der Veganaise wunderbar.


In unserem Einkaufsguide findet ihr übrigens noch weitere vegane Mayonnaise-Sorten.