Warum Saft nicht immer vegan ist

In Säften vermuten die wenigsten Leute tierische Produkte. Aber auch wenn das Etikett „100 Prozent Frucht“ verspricht, ist der Saft nicht unbedingt vegan.


Viele Säfte werden immer noch mit Gelatine geklärt, die beispielsweise aus toten Fischen, Rindersehnen oder Schweineknochen besteht, also nicht einmal vegetarisch ist. Weil das im Herstellungsprozess passiert und nicht dem fertigen Produkt zugesetzt wird, müssen Hersteller das auf dem Etikett nicht angeben. Deshalb können Säfte, Nektare, Fruchtsaftgetränke, Weine und auch Limonaden unvegan sein, ohne dass es irgendwie zu erkennen ist. Das gilt auch für naturtrübe Säfte, denen das Fruchtfleisch teilweise nach dem Klären wieder zugefügt wird.

Wer solche Produkte vermeiden will, fragt also am besten beim Hersteller nach, bleibt bei Firmen, die ihre Säfte und Limos aus Prinzip vegan herstellen oder orientiert sich an unserem Einkaufsguide.

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Jamie-Lee Kriewitz: „Es ist unmenschlich, Tiere zu missbrauchen“

Bei „The Voice Of Germany“ war Jamie-Lee Kriewitz das niedliche Manga-Mädchen mit der großen Stimme. Als Veganerin setzt sie die auch für die Tiere ein.

„Den Unterschied zwischen Hund und Schwein gibt es für mich einfach nicht“, sagt Jamie-Lee Kriewitz. „Es ist unmenschlich, Tiere, die sich nicht wehren können, zu missbrauchen.“

Klar, dass Jamie-Lee, die mit 17 schon seit fast zwei Jahren Veganerin ist, nicht nur pflanzlich isst, sondern zum PETA ZWEI-Fotoshooting auch weder Leder noch Wolle oder Pelz anzieht. Stattdessen trägt die Sängerin ein eigens designtes Kleid, das wir für unsere Tierrechtsarbeit versteigern dürfen.

„Es wäre cool, wenn sich dadurch jetzt mehr Leute für den Veganismus interessieren“, sagt Jamie-Lee. Ihr Tipp: „Es einfach mal eine Woche ausprobieren. Dann hat man es wenigstens mal versucht.“

Ihr könnt dabei noch ein bisschen Starthilfe gebrauchen? Unser Vegan Kickstart weiß weiter.