Warum sich Veganer nicht erst mal um die Menschen kümmern

Ist es zu kurz gedacht, sich um Tierrechte zu kümmern, wenn es so viele andere Probleme auf der Welt gibt? Im Gegenteil.

Foto: Madi Robson

Wer vegan lebt, muss sich immer wieder dieselben Fragen und Vorwürfe anhören. Wie das mit dem Eisen und dem Eiweiß ist, zum Beispiel. Ob Kühe nicht platzen, wenn man sie nicht melkt. Und ob es bei so viel menschlichem Leid auf der Welt wirklich richtig ist, sich um Tierrechte zu kümmern.

Wer das fragt, meint es gar nicht unbedingt böse, vergisst dabei aber oft ein paar Dinge. Zunächst einmal ist es schwierig bis unmöglich, die Probleme der Welt nach Wichtigkeit zu ordnen. Philosophie, Soziologie und Ökonomie kommen beim Versuch immer wieder auf ganz verschiedene Ansätze, ohne sich jemals einig zu werden. Was aber nicht heißt, dass man nicht anfangen sollte, sie zu lösen.

Und genau dazu bietet sich das vegane Leben super an. Eine vegane Lebensweise kostet nicht mehr Zeit als eine unvegane. Ob man die restliche Zeit dann nutzt, um sich bei Menschenrechtsorganisationen zu engagieren, die Umwelt zu schützen oder mit unserem Streetteam Aktionen für Tierrechte auf die Beine zu stellen, kann dann immer noch jeder selbst entscheiden.

Außerdem lohnt es sich, die verschiedenen Probleme nicht einzeln zu betrachten. Menschen- und Tierrechte beispielsweise hängen direkt zusammen. Statt Ressourcen für die Produktion von Fleisch, Milchprodukten oder Eiern zu verschwenden, wäre es viel effektiver, direkt Getreide und andere Lebensmittel für den menschlichen Verzehr anzubauen und so viel mehr Menschen sattzubekommen. Und besser für die Umwelt ist eine vegane Lebensweise sowieso.

Veganer kümmern sich also sehr wohl um die Menschen. Bleibt nur die Frage, ob die, die solche Fragen stellen, das auch tun.

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