Warum wir Circus Roncalli feiern

Keine Tiere in der Manege und keine Tiere auf dem Teller: Roncalli zeigt, wie der Zirkus der Zukunft aussehen kann.

Wildtiere gibt es im Circus Roncalli schon lange nicht mehr zu sehen, und auch von Pferdenummern hat sich der Zirkus inzwischen verabschiedet. Statt gequälten Tieren bestreiten hochtalentierte Menschen die Show. Und Direktor Bernhard Paul geht noch weiter: Das komplette Essensangebot bei Roncalli ist ab sofort fleischfrei. Schließlich geht es bei Tierrechten nicht nur um Elefanten, Tiger und Pferde, sondern genauso auch um Schweine, Kühe und Hühner.

Damit zeigt Roncalli, wie ein zeitgemäßer Zirkus aussieht – und stellt damit ein leider dringend notwendiges Vorbild dar. Denn immer noch sperren viele Zirkusse weltweit Tiere unterschiedlichster Arten in enge Käfige, machen sie mit Folterwerkzeugen gefügig und bereiten ihnen ein kurzes, elendes Leben in Gefangenschaft, obwohl sie eigentlich in die Freiheit gehören.

Es lohnt sich also, Roncalli zu unterstützen und damit anderen Zirkussen zu zeigen, dass sie Nachholbedarf haben.

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Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Warum Jäger zwingend „Bambi“ gucken sollten

Wenn Vernunft nicht hilft, dann eben Gefühle: In den USA muss ein Wilderer jetzt per Gerichtsurteil „Bambi“ schauen – vorbildlich, finden wir.

Ein ungewöhnliches Urteil: Im US-amerikanischen Bundesstaat Missouri ist ein Wilderer kürzlich dazu verurteilt worden, sich während seiner einjährigen Haftstrafe jeden Monat einmal den Film „Bambi“ anzusehen. Eine gute Maßnahme, finden wir, und gehen noch einen Schritt weiter: Wer in Deutschland den Jagdschein machen will, sollte dazu verpflichtet werden, sich vorher „Bambi“ anzusehen.

Warum? Weil Jäger für sachliche Argumente oft nicht zugänglich sein wollen. Dass die Jagd nicht nur unnötig, sondern auch grausam ist, weil sich Wildbestände eigentlich selbst regulieren, wenn Jäger sind nicht absichtlich anfüttern, um sie dann abzuschießen, dass beim Jagen nicht nur Füchse, Wölfe und Marder getötet werden, sondern es auch für Katzen und Hunde und immer wieder auch für Menschen gefährlich wird – egal. Wo Vernunft nicht greift, könnte aber das Schicksal des Zeichentrick-Rehs funktionieren. Vielleicht entdecken zumindest manche Jäger so doch noch ihr Mitgefühl und denken nach, bevor sie losziehen.

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