Danone bringt Activia und Actimel in vegan raus

Die Nachfrage hat entschieden: Um am Markt bestehen zu können, setzt Danone auf tierfreie Milchprodukte.

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Es bringt nicht viel, auf Dauer nur Kuhmilchprodukte zu verkaufen, gibt Danone zu und setzt auf vegane Alternativen. Activia gibt es jetzt auch in der pflanzlichen Version. Ihr findet sie beispielsweise bei Rewe, Real oder Kaufland und könnt zwischen Geschmacksrichtungen wie „Natur ungesüßt”, „Hafer”, „Vanillegeschmack”, „Pfirsich”, „Heidelbeere”, "Ananas-Kokosnuss" und "Erdbeere-Himbeere-Dattel" wählen. Das dafür verwendete Soja ist ohne Gentechnik und stammt nicht aus Regenwaldgebieten. Und auch Actimel-Trinkjoghurt gibt es jetzt in der veganen Version auf Mandelbasis in den Sorten "Mango" und "Heidelbeere".

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Dass sich vegane Produkte lohnen, hat Danone schon nach dem Kauf von White Wave Foods gemerkt, zu denen vegane Marken wie Alpro und Vega gehören. Trotzdem will die Firma noch nicht komplett auf vegan umsteigen, sondern sieht vegane Produkte erst einmal als Erweiterung des Sortiments. 

Mehr zum Thema: Warum es gut ist, wenn unvegane Firmen vegane Produkte anbieten.

Ernährung

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Warum viele Mitglieder von Hardcore- und Metalbands vegan leben

Mitglieder von Bring Me The Horizon, Heaven Shall Burn, Deftones, The Misfits und Cro-Mags leben vegan – warum das im Hardcore und Metal nur logisch ist.

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Die Musik von Arch Enemy würden manche Leute vielleicht nicht direkt mit Empathie und weichen Herzen verbinden. Aber für Sängerin Alissa White-Gluz hört die Aggressivität mit den Songs auf. Wenn es um Tiere geht, ist Brutalität für sie fehlt am Platz. Im Gespräch mit uns erzählt sie, wie sie in einer vegetarischen Familie aufgewachsen ist und letztendlich Veganerin wurde:

Damit ist Alissa in der Metal- und Hardcore-Szene alles andere als alleine. Auch ihr Freund Doyle Wolfgang von Frankenstein, Gitarrist bei den Misfits, lebt vegan. Genauso sieht es bei John Joseph McGowan, Sänger der New Yorker Hardcore-Band Cro Mags, und Deftones- und Quicksand-Bassist Sergio Vega aus. Sergio berichtet im Gespräch mit uns, dass er nicht nur vegan lebt, sondern sich auch in anderen Bereichen für Tiere stark macht

Eigentlich ziemlich naheliegend. Denn im Hardcore und Metal geht es oft darum, Bestehendes zu hinterfragen und eigene Wege zu gehen. Auch wenn das nach außen hin brutal und düster wirken kann, steckt dahinter meist ziemlich viel Nachdenklichkeit, die sich unter anderem in Songtexten widerspiegelt. Genau das ist es, was einige dazu bringt, sich mit diesen blutigen Wahrheiten und der Brutalität der Fleisch- oder Milchindustrie auseinanderzusetzen.  Kreator-Sänger Mille beispielsweise hat wohl schon viele Fans zum Umdenken angeregt.

Und es gibt noch viel mehr Beispiele: Oli Sykes, der Frontmann von Bring Me The Horizon, ist nicht nur vegan, sondern hat sogar einen eigenen veganen Laden in seiner Heimat Sheffield. Gitarrist Maik Weichert von Heaven Shall Burn ist bereits seit über 20 Jahren Veganer. Mit dem Song „Hunters will be Hunted“ erregte die Band viel Aufmerksamkeit. Auch die Band Napalm Death veröffentlichte einen Song über Massentierhaltung, der Sänger der Band Mark Greenway ist ebenfalls Veganer. Für Sie alle werden keine Küken vergast, Ferkel betäubungslos kastriert oder Messer in die Kehlen von Tieren gerammt – Praktiken, die viel brutaler sind, als es Musik jemals sein könnte.

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