Hat euer Weihnachtsmarkt eine lebende Krippe?

Echte Schafe, Esel und andere Tiere, die auf dem Weihnachtsmarkt die Krippe darstellen sollen: Das könnt ihr gegen diese Tierquälerei in eurer Stadt tun.

Auf vielen Weihnachtsmärkten gibt es sogenannte lebende Krippen. Schafe, Esel und teilweise auch Lamas, Kamele, Kühe oder Ziegen müssen dort oft über mehrere Wochen in kleinen Verschlägen ausharren und sind dabei täglich völlig schutzlos der stressigen Atmosphäre des Marktes ausgesetzt.

Dabei schreibt das Tierschutzgesetz bestimmte Bedingungen vor, um Tiere so ausstellen zu dürfen. So darf so eine Veranstaltung nur in Ausnahmefällen mehr als einen Tag dauern bzw. nur dann als längerfristige Haltungsform gelten, wenn die Tiere genug Platz bekommen und ihren Bedürfnissen entsprechend gepflegt und ernährt werden. Dass viele Weihnachtsmärkte sich nicht an diese Regeln halten, ist deutlich.

Sollten in eurer Stadt lebende Tiere auf dem Weihnachtsmarkt ausgestellt sein, schreibt bitte an den Bürgermeister und den Veranstalter sowie das Ordnungsamt und das Veterinäramt und fordert sie auf, künftig keine Tiere zuzulassen. Dieser Protest auf lokaler Ebene ist sehr wichtig.

Ihr wollt noch mehr tun und euch gemeinsam mit anderen Leuten für die Tiere einsetzen? Dann kommt ins Streetteam!

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

So wird der Affe Django für eine Weihnachtsaufführung gequält

Bei „A Dickens Of A Christmas“ US-Staat Maryland treten nicht nur verkleidete Menschen auf. Auch Affendame Django wird in ein Kostüm gesteckt und vorgeführt.

© PETA USA

Da kommen keine Weihnachtsgefühle auf: Alle Jahre wieder findet in Chestertown im amerikanischen Bundesstaat Maryland „A Dickens Of A Christmas“ statt, eine Aufführung, bei der Menschen in altenglischen Kostümen herumlaufen und traditionelle Sachen essen. So weit, so egal, allerdings muss dabei regelmäßig auch die Affendame Django ran – und der geht es dabei gar nicht gut.

© PETA USA

Affen sind nun mal nicht dafür gemacht, verkleidet und vorgeführt zu werden. Die Menschenmassen machen ihr vermutlich Angst und stressen sie. Das kann dazu führen, dass sie in Panik gerät und Besucher beißt, weshalb ihr – trotz Einwänden der Veterinärbehörden – einige Zähne gewaltsam entfernt wurden. Als Kapuzineraffe ist Django ein wildes Tier, das in die Freiheit gehört – sie zu solchen Aufführungen zu zwingen, ist nicht nur für sie unerträglich, sondern kann auch richtig gefährlich werden.

Unterschreibt deshalb jetzt die Petition von PETA USA und helft uns, Django da rauszuholen.