Wenn ihr Elefanten im Zirkus wärt...

In vielen Ländern sind Zirkusse mit Tieren bereits zu Recht verboten. Stellt euch vor ihr wärt Elefanten im Zirkus. Diese Dinge wären für euch Realität.

Ihr würdet ständig dazu gezwungen, alberne Tricks aufzuführen, obwohl die Bewegungen für euch völlig unnatürlich sind.

Euch würden von Dompteuren häufig Schmerzen zugefügt, wenn ihr ihre Tricks nicht gleich umsetzen könnt.

Ihr könntet euch nie frei bewegen – dabei würdet ihr in freier Wildbahn täglich bis zu 80 km zurücklegen.

Ihr wärt ständig von euren Freunden, eurer Familie und der Außenwelt durch Ketten und elektrische Zäune getrennt.

Ihr müsstet immer wieder lange, stressreiche Transporte aushalten, wenn der Zirkus die Stadt wechselt.

Ihr würdet nie in der freien Wildbahn leben können, da Menschen immer weiter von euch unterhalten werden wollen.

Ihr müsstet sogar manchmal Ketten um den Fuß tragen, damit ihr nicht weglauft.

Apropos weglaufen: Das lohnt sich sowieso nicht, denn entweder werdet ihr wieder eingefangen oder der Tod wartet auf euch. Es gibt kein Entkommen.

Ihr müsstet ihr damit rechnen, dass ihr viel früher sterbt als eure Artgenossen in freier Wildbahn.


Wenn ihr zusammen mit anderen Leuten etwas gegen Zirkusse und Tierquälei in anderen Bereichen zu unternehmen wollt, kommt ins Streetteam in eurer Nähe

Go Vegan!

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.

So viel Platz bräuchten Tiere im Zoo

Viele Zoos behaupten, dass es den Tieren in ihren Gehegen gut geht. Dass das nicht stimmen kann, zeigen wir euch hier.

Wir vergleichen den Platz, der den Tieren laut Empfehlung des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) in Zoos zur Verfügung stehen sollte, mit dem Platz, den die Tiere in freier Wildbahn nutzen.

Schimpansen

Zoo: Mindestens 400 Quadratmeter für eine sozial intakte Gruppe von bis zu vier erwachsenen Tieren

Streifgebiet in der Natur: 5.000.000 bis 400.000.000 Quadratmeter (5 – 400 Quadratkilometer)

Orang-Utans

Zoo: Mindestens 280 Quadratmeter für bis zu vier erwachsene Tiere, die sozial gut miteinander auskommen

Streifgebiet in der Natur für das Sumatra-Orang-Utan-Weibchen: 8.000.000 bis 15.000.000 Quadratmeter (8 – 15 Quadratkilometer). Das Streifgebiet der Männchens wird weitaus höher geschätzt.

Berberaffen

Zoo: Mindestens 66 Quadratmeter für eine sozial intakte Gruppe von bis zu fünf erwachsenen Tieren

Streifgebiet in der Natur: 3.000.000 bis 9.000.000 Quadratmeter (3 – 9 Quadratkilometer)

Leoparden

Zoo: Mindestens 115 Quadratmeter

Streifgebiet in der Natur: 9.000.000 bis zu 18.000.000 Quadratmeter (9 – 18 Quadratkilometer)

Löwen

Zoo: Mindestens 220 Quadratmeter für ein Tier oder ein Paar

Streifgebiet in der Natur: 266.000.000 bis zu 4.532.000.000 Quadratmeter (266 – 4.532 Quadratkilometer) für ein Rudel

Tiger

Zoo: Mindestens 220 Quadratmeter für ein Tier oder ein Paar

Streifgebiet in der Natur: 20.000.000 bis 400.000.000 Quadratmeter (20 – 400 Quadratkilometer)

Elefanten

Zoo: Mindestgehegegröße: 2.000 Quadratmeter für vier selbständige Tiere

Streifgebiet in der Natur: 15.000.000 bis zu 3.700.000.000 Quadratmeter (15 – 3.700 Quadratkilometer)

Jaguare

Zoo: Mindestens 115 Quadratmeter

Streifgebiet in der Natur: 10.000.000 bis 1.000.000.000 Quadratmeter (10 – 1.000 Quadratkilometer)

Languren

Zoo: Mindestens 70 Quadratmeter je sozial intakter Gruppe von bis zu fünf erwachsenen Tieren

Streifgebiet in der Natur: 200.000 bis 300.000 Quadratmeter (Schwarzer Haubenlangur)

Eisbären

Zoo: Mindestanforderungen: 400 Quadratmeter für ein Paar

Streifgebiet in der Natur: Kein festes Revier; wandern bis zu 80 Kilometer am Tag und haben ein enormes Streifgebiet von mehreren 100.000.000.000 Quadratmetern
(100.000 Quadratkilometern)

Diese Mindestanforderungen für die Gehegegrößen in Zoos gelten seit 2014 und sind bisher kaum umgesetzt worden. Die meisten Zoos entsprechen – wenn überhaupt – noch immer den veralteten Empfehlungen des Säugetiergutachtens von 1996, das den Tieren noch sehr viel weniger Platz zugesteht.

Zoos sind viel zu klein und kein schöner Ort für Tiere. Unterstützt diese Tierquälerei bitte nicht.