„What The Health“ – Der neue Film der Macher von „Cowspiracy“

Mit „Cowspiracy“ haben sich Kip Andersen und Keegan Kuhn die Tierwirtschaft vorgenommen. In „What The Health“ geht es jetzt um die Gesundheitsindustrie.

What The Health / A.U.M. Films

Das Fazit kann in beiden Fällen nur eins sein: vegan werden. Denn es schadet nicht nur dem Klima, die Ernährung der Menschheit auf Fleisch, Milch und Eiern aufzubauen, sondern auch den Menschen. Von den Tieren mal ganz zu schweigen.

Wer sich also nicht davon überzeugen lässt, was die tierische Landwirtschaft mit Kühen, Schweinen oder Hühnern anstellt, bekommt in „What The Health“ reichlich Gründe, der eigenen Gesundheit zuliebe mit dem Tiereessen aufzuhören. Wie schon in „Cowspiracy“ beleuchten Kip Andersen und Keegan Kuhn ihr Thema gründlich von verschiedenen Seiten und kommen dabei immer wieder zu dem Schluss, dass es nicht vertretbar ist, Tiere zu essen.

Und so wie „Cowspiracy“ die Frage stellt, warum große Umweltorganisationen das Problem ignorieren, sucht auch „What The Health“ nach Antworten darauf, welche Ernährungsorganisationen, Pharmakonzerne und die Medizinindustrie daran haben, eine ungesunde unvegane Ernährung zu fördern.

„What The Health“ soll in den nächsten Monaten veröffentlicht werden und auch in einer deutschen Version zu haben sein. Bis dahin gibt es „Cowspiracy“ auf Netflix.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Kjell aus dem Streetteam Köln

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Kjell, 20, der das Kölner Streetteam leitet.

Seit wann bist du dabei?

Ich bin seit Anfang 2013 zu Treffen vom Kölner Streetteam gegangen und habe dann im Oktober 2014 selbst die Leitung in unserem Team übernommen.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Als ich mich entschlossen hatte, vegan zu leben, war für mich klar, dass das allein nicht reicht. Ich wollte selbst aktiv werden und etwas verändern.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Ich setze mich für alle Tiere gleichermaßen ein und kann deshalb auch kein bestimmtes Thema favorisieren. Wir im Kölner Streetteam haben in letzter Zeit allerdings viele Aktionen zum Thema Zoo durchgeführt, einfach weil sich das durch den Kölner Zoo besonders gut angeboten hat.

Foto: Veithklub Fotografie

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Ich mache mit unserem Streetteam am liebsten Aktionen, die ein positives Licht auf die vegane Ernährung werfen. Wir möchten zeigen, dass ein tierleidfreies Leben ohne Probleme möglich ist. Natürlich gehört es auch dazu, mithilfe von schockierenden Bildern, die die Realität zeigen, aufzuklären. Besonders mag ich es aber, Leute beispielsweise durch Infostände mit veganem Essen für ein tierleidfreies Leben zu begeistern.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Fangt klein an und wachst mit euren Aufgaben! Vegan zu leben ist ein Anfang, und für Tierrechte auf die Straße zu gehen ist der nächste Schritt. Ihr habt eine Stimme, die die Tiere gut gebrauchen können. Sucht euch eine Organisation in eurer Nähe, in der ihr selbst aktiv werden könnt, und schaut euch nach regelmäßigen Treffen und Aktionen um. Ob ihr im Tierheim aushelft, Flyer in der Fußgängerzone verteilt oder als Zebra verkleidet vor dem Zoo demonstriert, spielt dabei keine Rolle. Wir haben die Möglichkeit, etwas zu verändern. Und gemeinsam schaffen wir das auch!

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt uns unser Streetteam!