Wie die indische Hühnerindustrie Küken misshandelt und tötet

Weltweit werden Küken in der Fleisch- und Eierindustrie brutal getötet. Ein neues Video von PETA India zeigt die Zustände in Brütereien und auf Farmen.

© PETA India / AFAR

Die Bilder sind brutal, aber sie zeigen nur den Alltag in der Hühnerindustrie. Von Februar bis April 2016 hat ein Augenzeuge von Anonymous for Animal Rights verschiedene Brütereien und Farmen in den indischen Bundesstaaten Andhra Pradesh und Telangana besucht und das aufgenommene Material dann PETA India zur Verfügung gestellt. In den Aufnahmen ist zu sehen, wie Arbeiter Tiere misshandeln und töten.

Die Küken sind sowohl für die Fleischindustrie bestimmt als auch für die Eierindustrie. Den weiblichen „Legehennen“ werden nach der Geburt die Schnabelspitzen mit einem glühenden Messer abgeschnitten; die männlichen werden getötet. Die Betriebe sortieren auch schwache oder kranke Küken aus, die zum Eierlegen oder für die Produktion von Fleisch „nutzlos“ wären und töten sie. Die Aufnahmen zeigen, wie Arbeiter die Küken in einer Tonne mit Wasser übergießen und langsam ertränken, sie ins Feuer werfen oder sie einfach zerquetschen.

Solche Methoden sind nicht nur in Indien an der Tagesordnung – es gibt nur meist niemanden, der mitfilmt. Die Industrie weiß schließlich, dass niemand bei Pancakes mit Ei oder beim Chicken-Döner gern an Millionen von toten Küken denkt, selbst wenn es oft sogar legal ist, sie zu töten. Allein in Deutschland tötet die Eierindustrie jedes Jahr rund 50 Millionen männliche Küken direkt nach der Geburt, weil sie keine Eier legen können. Solange Menschen Eier, Produkte mit Eiern und Hühnerfleisch kaufen, hört das nicht so schnell auf.

Ihr wollt es mal ohne Eier versuchen? Unser Vegan Kickstart hilft weiter. Oder fangt direkt mit eifreien Pancakes an.

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Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
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Diese veganen Frühlingsrollen gibt es im Kühlregal und in der Tiefkühltruhe

Frühlingsrollen müssen weder Ei noch Fleisch enthalten, und man muss sie auch gar nicht selbst bauen. Im Supermarkt und Bioladen gibt es genug vegane Versionen.

Mini-Frühlingsrollen von Edeka

Der ewig beste Snack, um sich damit nach der Schule aufs Bett zu legen und schlechtes Fernsehen zu gucken. So richtig satt wird man von einer Packung nicht immer, und gesund ist das alles sowieso nicht, aber unschlagbar einfach im Ofen gemacht – und die Soße ist auch schon dabei.

Chinaröllchen von Eismann

Quasi dasselbe wie bei Edeka, nur dass man dafür nicht mal vor die Tür muss, weil Eismann alles mit dem TK-Taxi liefert. Da lohnt es sich dann auch, vorher noch mal durchs restliche Vegansortiment zu schauen.

Mini-Frühlingsrollen von Rewe

Wem fällt ein Muster auf? Die meisten Supermärkte bekommen es hin, Mini-Frühlingsrollen vegan herzustellen, auch wenn sie die großen Versionen mit Tieren ausstopfen. Oder sie denken einfach, Veganer hätten nicht so große Mägen. So oder so: Auch bei Rewe gibt es vegane Mini-Frühlingsrollen in der Tiefkühltruhe.

Mini-Frühlingsrollen von Satori bei Netto

Unter der Eigenmarke Satori stellt auch Netto TK-Mini-Frühlingsrollen her, bei denen allerdings keine Soße dabei ist. Schlecht für alle, die auf roten Zuckerschleim in Plastikbeutelchen stehen; gut für alle, die eh lieber Ketchup oder Erdnusssoße oder nichts dazu essen.

Frühlingsrollen von Alnatura

Die große Version für Leute, die lieber weniger Teig um mehr Füllung essen und außerdem Tofu in ihren Rollen wollen. Alnatura verwendet  nur Bio-Zutaten, was das Ergebnis zum Glück kein Stück weniger fettig oder lecker macht.

Mini-Frühlingsrollen China von Soto im Bioladen

Soto hat nicht immer die schönsten Verpackungen, aber dafür eine ganz schön große Auswahl, was vegane Teigrollen, -ecken und –taschen angeht. Neben den thailändisch inspirierten Mini-Frühlingsrollen gibt es chinesische in der der kleinen und großen Version, Empanadas, Sauerkraut-Wraps und Spinat-Tofu-Röllchen.

Verschiedene Marken im Asialaden

Logisch: Im Asialaden gibt es die größte Auswahl an Frühlingsrollen in allen Formen und mit allen möglichen Füllungen, zum Frittieren, Backen oder Braten. Vegane sind fast immer auch dabei, man muss nur das Etikett gründlich lesen.

Jeden Tag Frühlingsrollen ist ein bisschen viel? Wir haben noch mehr veganes Fertigessen für euch zusammengesucht.