Wie Mastercard über Nacht auf die gute Seite wechselte

Oft braucht es Jahre, bis sich Firmen gegen Tierquälerei aussprechen. Dank dem Einsatz von PETA USA hat es bei Mastercard nur einen Tag gedauert.

Dass Delfinarien nicht okay sind, weil die Tiere dort in winzige Becken gesperrt und zu Tricks gezwungen werden, weiß inzwischen eigentlich jeder – nur Mastercard wusste es noch nicht. Die Kreditkartenfirma bot besonders guten Kunden an, mit Delfinen zu schwimmen, was nicht nur extrem stressig und unnatürlich für die Tiere ist, sondern sie auch krank macht.

Genau das hat PETA USA auch Mastercard erklärt, und die haben es tatsächlich eingesehen. Nach nur einem Tag war das Angebot wieder von der Website verschwunden. Und noch mehr: Mastercard hat versprochen, in Zukunft nichts zu unterstützen, bei dem Tiere in Gefangenschaft gehalten werden.

Ihr wollt mit dafür sorgen, dass noch viel mehr Firmen nachziehen? Kommt ins Streetteam und setzt euch gemeinsam mit uns für Tierrechte ein!

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7 Gründe warum Stierkämpfe verboten werden sollten

Tausende Stiere werden jedes Jahr im Namen der Tradition getötet. Hier sind nur ein paar Gründe, warum dieses Spektakel endgültig verboten werden sollte.

Foto: JMcArthur

1. Blutige Stierkämpfe sind nur noch Touristenattraktion

Laut einer Gallup-Umfrage, sprechen sich 76 Prozent der Spanier gegen den Stierkampf aus. Lediglich Subventionen und zahlende Touristen halten dieses blutige Geschäft am Laufen.

2. Grausames Volksfest in Pamplona

Bei dem jährlichen Stierrennen "San Fermín" werden die verängstigten Stiere von grölenden Menschenmassen durch die Straßen von Pamplona getrieben. Häufig brechen sich die Tiere in den engen, rutschigen Gassen die Knochen oder ziehen sich andere schmerzhafte Verletzungen zu. Zum Schluss werden sie in der Stierkampfarena abgeschlachtet.

Foto: JMcArthur

3. Die Stiere werden vor und während des Kampfes verletzt

Die Stiere werden meist vor dem Kampf schon geschlagen und stark verletzt, um sie zu schwächen. Man reibt ihnen Vaseline in die Augen, um ihnen die Sicht zu erschweren, oder sägt ihnen die Hörner ab, um ihr Gleichgewicht zu stören. Währends des Kampfes rammen die sogenanten Picadores (Matadore zu Pferd) ihnen Lanzen in die Nackenmuskulatur, so dass sie ihren Kopf nicht mehr heben können und durch den Blutverlust immer schwächer werden.

4. Selbst Pferde werden bei Stierkämpfen tödlich verletzt

Die Pferde, auf denen die Picadores reiten, bekommen Augenbinden, um sie in der Arena ruhig zu stellen. Regelmäßig kommt es vor, dass sie schwere, bis hin zu tödliche, Verletzungen davontragen.

Foto: JMcArthur

5. Ein langsamer und qualvoller Tod

Irgendwann brechen die Stiere geschwächt zusammen. Der Matador sticht dann immer wieder mit einem scharfen Messer auf das Tier ein und versucht die Wirbelsäule zu durchtrennen, um den Stier so zu töten.

6. Grausame Qualen auch nach dem Kampf

Nach dem Kampf werden die Tiere teilweise noch bei vollem Bewusstsein mit Gabelstaplern aus der Arena gezogen. Anschließend wird ihnen die Kehle aufgeschnitten und man lässt sie langsam ausbluten.

Foto: JMcArthur

7. Die Kämpfe sind auch für Menschen gefährlich

Bei den barbarischen Kämpfen sterben aber nicht nur Tiere. Immer wieder kommt es vor, dass auch die Matadores schwer verletzt oder gar getötet werden.

Was ihr gegen diese barbarische Tradition tun könnt: Weist Reiseveranstalter, die Ausflüge zu Stierkämpfen oder Stierrennen anbieten, auf die Grausamkeiten hin und bittet sie, diese Veranstaltugnen aus ihrem Angebot zu nehmen! Und unterschreibt unsere Petition, um einen Stierkampf-Verbot in Spanien endgültig durchzusetzen.