Warum hinter Wildschweinborsten-Bürsten immer Tierleid steckt

Viele Haarbürsten sind aus Wildschweinborsten. Darum solltet ihr euch für eine tierleidfreie Variante entscheiden!

Kennt ihr das? Ihr steht in der Drogerie und sucht nach einer guten Haarbürste – aber irgendwie steht auf den meisten Produkten „aus Wildschweinborsten“: Welches Tierleid hinter Haarbürsten mit Schweineborsten steckt, erfahrt ihr hier.

Wildschweine geben uns ihre Haare nicht freiwillig

Die wenigsten Menschen wissen, dass Wildschweinborsten oft Produkte tierschutzwidriger Haltung, Reste der Tierzucht und grausamer Jagdmethoden sind. In der Regel werden für Haarbürsten die kräftigeren Rückenborsten von Schweinen und ihren wildlebenden Verwandten verwendet. Dass die intelligenten Tiere diese nicht freiwillig lassen und hinter den Borsten immer Tod steckt, sollte jedem klar sein.

Woher stammen die Wildschweinborsten?

Wildschweinborsten werden genutzt, da sie die kräftigste Struktur besitzen. Die Tierhaare kommen in der Regel per Import nach Deutschland, vor allem aus dem asiatischen Raum. Zu den größten Exporteuren zählen China, Russland und die Mongolei. Der Grund für die hohe Einfuhr der Wildschweinborsten sind oftmals die schwachen Tierschutzgesetze der Länder.

Neben der Wildschwein-Zucht werden oft brutale Jagdmethoden angewendet, um die Tiere unter anderem für ihre Borsten zu töten. Viele Wildtiere, darunter besonders auch Wildschweine, werden zu Tode gehetzt oder in Fallen gefangen, in denen die Tiere viele Stunden lang qualvoll leiden, bevor sie sterben oder per Kopfschuss hingerichtet werden.

Leichenreste an den Haaren sind nicht sexy

Bei manchen Borsten handelt es sich auch um Schlachtabfälle. Nachdem die Schweine oft noch bei Bewusstsein im Schlachthaus auf grausame Weise getötet werden, werden die Leichenreste an unterschiedliche Produkthersteller weitergegeben. Die Borsten landen dabei in der Bürstenproduktion – und danach in Drogerien oder im Onlineverkauf.

Deshalb: Schaut genau hin, womit ihr euch täglich die Haare bürstet. Inzwischen gibt es für alles tierleidfreie Alternativen!

Sich mit Wildschweinborsten die Haare zu kämmen, ist genauso unnötig, wie Echthaarpinsel zu verwenden, für die viele Tiere enormes Leid ertragen müssen. Wir erklären, warum synthetische Pinsel besser als Naturhaarpinsel sind.

Kosmetik

Weil Schmerzen nicht schön sind.
Go Vegan!

Diese 5 Shampoos sind vegan und tierversuchsfrei

Kein Tier sollte für unsere Haarpflege leiden! Diese fünf veganen Shampoos sind frei von Tierversuchen.

Für viele Haarpflegeprodukte leiden Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Kaninchen und andere Tiere in Versuchslaboren. Sie werden in grausamen Experimenten missbraucht, mit denen getestet wird, ob bestimmte Wirkstoffe giftig sind. Hierzu werden den Tieren Chemikalien verabreicht, die zu schmerzhaften Augenentzündungen, eitriger und verätzter Haut oder Blutungen aus verschiedenen Körperöffnungen führen können. Nach den Versuchen werden die gequälten Tiere getötet und entsorgt.

Dieses Leid muss niemand unterstützen. Wir haben fünf vegane und tierversuchsfreie Shampoos für euch:

Pure97 – Shampoo Lavendel & Pinienbalsam

Riecht beruhigend nach Lavendel, besteht zu 97 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Pinienbalsam und pflegt vor allem geschädigte Haare: Für das vegane Shampoo von pure97 muss kein Tier in qualvollen Tests leiden! Ihr bekommt das beruhigende Shampoo im Drogeriemarkt um die Ecke.

HEJ ORGANIC – The Hairdresser

Gesunde Haare wie nach dem Friseurbesuch? Das verspricht das The Hairdresser Everyday Care Shampoo von HEJ ORGANIC. Das milde Shampoo kommt ganz ohne totes Tier aus. Da es aus natürlichen Tensiden, also fettlösenden Substanzen, besteht, schäumt es nicht so sehr wie die gewohnten Chemiebomben – die Haare reinigt es aber genauso intensiv. Kaufen könnt ihr The Hairdresser von HEJ ORGANIC in der Drogerie.

i+m Naturkosmetik – Shampoos

Die Berliner Marke i+m hat vegane und tierleidfreie Kosmetik einfach drauf! Dazu gehört auch ein breites Sortiment an Shampoos – ob festes Shampoo mit pflanzlichen Tensiden und Bioölen, Repair Shampoo oder regulierendes Balance Shampoo bei zu Schuppen neigender Kopfhaut. Die Shampoos und andere Naturkosmetik von i+m gibt es in vielen Bio- und Naturkostläden als auch im Drogeriemarkt zu kaufen.

Sante – Feuchtigkeitsshampoo

Riecht fruchtig und natürlich nach Mango, schützt die Haare vor dem Austrocknen und ist für sensible Kopfhaut geeignet: Bei dem Feuchtigkeitsshampoo von Sante mit Bio-Mango und Aloe Vera könnt ihr euch sicher sein, dass dafür keine Kaninchenaugen in Tierversuchen verätzt wurden. Dazu kommt die zertifizierte Naturkosmetik in einer zu 100 Prozent recycelten Verpackung.

myRapunzel – Volumen-Naturshampoo

Natürlicher als das vegane Shampoo von myRapunzel geht es fast gar nicht: Zuckerrübe, Brennnessel, Kamille und Ringelblume sorgen für Sprungkraft in euren Haaren und wirken dabei kräftigend – garantiert ohne Tierversuche. Geeignet für alle, die unter schnell fettenden Haaren leiden. Aufgepasst: Wenn eure Spitzen eine eher trockene Haarstruktur haben, empfiehlt der Hersteller, zusätzlich eine Pflegespülung zu verwenden.

Ihr wollt auch beim Gang zum Friseur kein Tierleid unterstützen?

Mit unseren Tipps findet ihr Friseure in eurer Umgebung, die mit veganen und tierversuchsfreien Produkten arbeiten.