Zwei Amputationen pro Woche: So gefährlich ist die US-Fleischindustrie für Arbeiter

Die Fleischindustrie ist nicht nur für Tiere der Horror, sondern auch für Menschen. Neue Daten zeigen das Ausmaß der Verletzungen.

Laut Daten, die der Guardian zusammen mit dem Bureau of Investigative Journalism zusammengestellt hat, gibt es in der amerikanischen Fleischindustrie durchschnittlich zwei Amputationen pro Woche. Am häufigsten werden Arbeitern Finger oder Fingerspitzen abgeschnitten, aber es gibt auch Fälle, in denen sie bei Unfällen Hände, Arme oder Zehen verlieren. Oft passiert das, weil Arbeiter in Maschinen hängenbleiben oder in Maschinen hineingezogen sind, die dafür gemacht sind, Tiere zu zerlegen. Dazu kommen viele Fälle von Verbrennungen, Entzündungen und psychischen Probleme.

Das ist kein Wunder. Wie in den meisten Ländern gehören Jobs in der Fleischindustrie auch in den USA zu denen mit besonders viel Stress, wenig Ansehen und schlechter Bezahlung, weil kaum jemand sie machen will. Weil die wenigsten Menschen sich gerne so genau damit beschäftigen, woher das Fleisch kommt, das sie essen, werden teilweise sogar Gefangene zum Arbeiten in die Fleischfabriken geschickt. An den Zuständen dort hat sich trotz Gesetzen zum Arbeiterschutz noch nicht genug geändert, und das wird es auch kaum, solange es solche Jobs gibt. Die Fleischindustrie verschanzt sich schließlich absichtlich vor den Augen der Öffentlichkeit und versteckt so nicht nur die Grausamkeit an den Tieren, sondern auch die an den Menschen.

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Ernährung

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Das sind 2018 die veganfreundlichsten Flughäfen in Deutschland

Es müssen nicht immer Pommes und schwarzer Kaffee sein. An diesen Flughäfen seid ihr vegan bestens versorgt.

Wenn man schon eine bis zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein muss, will man die Zeit nach der Sicherheitskontrolle auch irgendwie gut rumkriegen – und das geht am besten mit Essen. Klar kann man sich dazu auch selbst Snacks eintuppern, aber es fühlt sich halt noch ein bisschen mehr nach Urlaub an, wenn man die Cafés, Fast-Food-Läden und Stände zwischen den Gates ausprobiert. Inzwischen geht das sogar ziemlich gut vegan, denn wo es früher nur Pommes mit Ketchup und schwarzen Kaffee gab, findet man heute vegane Burger, gemüselastige Bowls und Iced Almond Latte. Diese Flughäfen in Deutschland und Österreich tun sich dabei im PETA-Ranking 2018 besonders hervor:

  • Hamburg
  • Düsseldorf
  • Frankfurt
  • Wien
  • Hannover
  • Stuttgart
  • München

Für das Ranking hat eine Bestandsaufnahme des veganen Angebots an den Flughäfen durchgeführt und dabei festgestellt, dass es jedes Jahr besser wird. In Hannover zum Beispiel gibt es vegane Pizza und Tofu Poke Bowls und in Wien Kokosmilchreis und veganes Curry. Mit welchen Gerichten es die übrigen Städte in die Liste geschafft haben und nach welchen Kriterien entschieden wurde, erklärt das ausführliche Ranking bei PETA.

Und so kommt ihr nach dem Abflug vegan im Flugzeug klar.